Bild folgtKI-generierte IllustrationPhalaris paradoxa
Auch bekannt als: Phalaris paradoxa
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
Du erkennst das Sonder-Glanzgras (Phalaris paradoxa) an seinen auffällig breitblättrigen Halmen und dem kompakten Wuchs, der eine Höhe von genau 0.47 m erreicht. Als einjähriges Süßgras ist es ein interessanter Spezialist für Gärten, die natürliche Dynamik und Vielfalt schätzen. Da dieses Gras leichte Samen mit einem Gewicht von nur 3.0854 mg bildet, nutzt es geschickt den Wind zur Ausbreitung im Gartenraum. Es dient als wertvoller Strukturgeber und bietet in naturnahen Bereichen einen Lebensraum für spezialisierte Bodenlebewesen. Bitte beachte bei der Standortwahl, dass die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft wird. Wenn Du eine Vorliebe für seltene Ackerbegleitpflanzen hast, ist dieses Gras eine wunderbare Ergänzung für Deine Beete.
Kompakter Strukturgeber: Das Sonder-Glanzgras erreicht genau 0.47 Meter.
Das Sonder-Glanzgras leistet einen Beitrag zur ökologischen Vielfalt, indem es die natürliche Dynamik im Garten fördert. Seine Diasporen (Ausbreitungseinheiten wie Samen) sind mit 3.0854 mg sehr leicht, was eine effiziente Fernausbreitung durch Anemochorie (Windausbreitung) ermöglicht. Obwohl für diese spezielle Art keine direkten Bestäuberbeziehungen in den aktuellen Daten verzeichnet sind, spielen Gräser eine wesentliche Rolle als Strukturgeber in der Gartenökologie. Die breitblättrigen Halme bieten Schutz und Deckung für bodennah lebende Kleintiere. Durch den Erhalt solcher spezialisierten Arten wird die genetische Vielfalt heimischer Ackerwildkräuter unterstützt. Im Winter dienen die vertrockneten Halme als wichtiges Element für das Mikroklima im Bodenbereich.
Bitte beachte, dass das Sonder-Glanzgras (Phalaris paradoxa) als nicht kindersicher eingestuft ist. Es sollte daher nicht in Bereichen gepflanzt werden, in denen kleine Kinder unbeaufsichtigt spielen. Im Falle einer versehentlichen Aufnahme von Pflanzenteilen kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.473 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz mit viel Licht für eine optimale Entwicklung.
Pflanze das Gras im Frühling zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November.
Achte auf die Wuchshöhe von 0.47 m und lasse ausreichend Platz zu benachbarten Pflanzen.
Der Boden sollte offen und gut durchlässig sein, um Staunässe zu vermeiden.
Eine Düngung ist meist nicht erforderlich, da die Art an nährstoffreiche Standorte angepasst ist.
Da es sich um ein einjähriges Gras handelt, fördert das Stehenlassen der Fruchtstände die Selbstaussaat.
Sicherheitshinweis: Da die Pflanze nicht kindersicher ist, platziere sie außerhalb der Reichweite kleiner Kinder.
Gute Partnerin: Die Kornblume (Cyanus segetum) – sie besiedelt ähnliche Lebensräume und ergänzt das Grün des Grases durch ihre blauen Blüten.
Das Sonder-Glanzgras (Phalaris paradoxa) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und zur Gattung der Glanzgräser (Phalaris). In Mitteleuropa findet man es typischerweise an Standorten mit offenem Boden, wie etwa an Ackerrändern oder auf Ruderalstellen (unbebauten, vom Menschen beeinflussten Flächen). Es handelt sich um eine nicht verholzte, krautige Pflanze mit breitblättriger Morphologie (äußere Gestalt). Ein besonderes Merkmal ist die Bildung von spezialisierten Ährchen, die für die Gattung Phalaris charakteristisch sind.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →