Bild folgtKI-generierte IllustrationPhedimus kamtschaticus
Auch bekannt als: Phedimus kamtschaticus
Schon von weitem fällt die Kamtschatka-Fetthenne durch ihre leuchtend goldgelben, sternförmigen Blüten und die fleischigen, am Rand gesägten Blätter auf. Als Überlebenskünstlerin speichert sie Wasser in ihrem Laub und kommt so bestens mit trockenen Standorten zurecht. In Deinem Garten bietet sie eine wertvolle, späte Nahrungsquelle für Insekten, da sie bis in den Oktober hinein blüht. Auch wenn keine spezifischen Beziehungen zu einzelnen Arten in unseren Daten gelistet sind, belebt sie karge Mauerkronen und Steingärten. Mit dieser pflegeleichten Wahl machst Du alles richtig, wenn Du eine robuste Staude für sonnige Plätze suchst.
Goldgelber Teppich: Die robuste Dauerblüherin von Mai bis Oktober.
Aufgrund ihrer sehr langen Blütezeit von Mai bis Oktober stellt die Kamtschatka-Fetthenne ein kontinuierliches Angebot an Nektar und Pollen bereit. Dies ist besonders in den spätsommerlichen Monaten wertvoll, wenn viele andere Wildpflanzen bereits verblüht sind. Da sie äußerst robust gegenüber Trockenheit ist, bleibt sie auch in heißen Sommern eine zuverlässige Anlaufstelle für fliegende Besucher. Die fleischigen Blätter bieten zudem einen geschützten Lebensraum für verschiedene Kleinstlebewesen des Steingartens. Auch wenn unsere Daten keine spezifischen Falterarten benennen, unterstützt Du mit dieser Pflanze die allgemeine Insektenvielfalt an kargen Standorten.
Bitte beachte, dass die Kamtschatka-Fetthenne als nicht kindersicher eingestuft wird. Ein Verzehr von Pflanzenteilen kann zu Unwohlsein führen. Sollten Kinder oder Haustiere davon gegessen haben, kontaktiere sicherheitshalber den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Mai – Okt
Wähle einen vollsonnigen Platz für eine optimale Entwicklung der Blüten.
Pflanzzeit: Setze die Staude idealerweise im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst in die Erde.
Boden: Achte auf ein durchlässiges Substrat, um Staunässe (zu viel Wasser im Wurzelbereich) zu vermeiden.
Bodenvorbereitung: Mische bei schwerem Boden Sand oder feinen Kies unter, um die Drainage (Wasserabfluss) zu verbessern.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich; vertrocknete Triebe im Frühjahr vorsichtig entfernen.
Vermehrung: Du kannst im Sommer einfach Triebstücke in die Erde stecken, sie wurzeln sehr zuverlässig.
Gute Partnerin: Scharfer Mauerpfeffer (Sedum acre) — beide sind heimische Spezialisten für extrem trockene Standorte und ergänzen sich im Wuchsbild.
Phedimus kamtschaticus gehört zur Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae) und ist ursprünglich im ostasiatischen Raum beheimatet. In unseren Gärten ist sie als Neophyt (eine Pflanze, die nach 1492 eingeführt wurde) etabliert und besiedelt bevorzugt Felsfluren (steinige Standorte mit wenig Boden). Charakteristisch ist ihr sukkulenter (wasserspeichernder) Wuchs, bei dem die Blätter als Depot dienen, was sie extrem hitzeresistent macht. Die Pflanze wächst teppichartig und bildet dichte Polster, die auch im Winter Struktur geben.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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