Bild folgtKI-generierte IllustrationPheosia gnoma
Auch bekannt als: Birken-Porzellanspinner, Birken-Zahnspinner
An dem markanten, weißen Keilfleck am hinteren Flügelrand lässt sich Pheosia gnoma sofort erkennen. Dieser stattliche Nachtfalter wirkt mit seiner hellen Zeichnung fast wie ein Stück Birkenrinde. In deinem Garten entwickelt das Tier meist zwei Generationen pro Jahr. Die Weibchen legen ihre Eier direkt an den Blättern der Futterbäume ab. Besonders im Frühjahr und Sommer sind die Raupen an der Sandbirke (Betula pendula) oder der Moorbirke (Betula pubescens) zu finden. Da die Art polyphag (viele verschiedene Pflanzen fressend) ist, nutzt sie gelegentlich auch heimische Zitterpappeln (Populus tremula). Im Gegensatz zu vielen bunten Faltern nehmen die erwachsenen Tiere keine Nahrung mehr auf, da ihre Mundwerkzeuge verkümmert sind. Das Überwintern erfolgt als Puppe (Ruhestadium der Verwandlung) im Boden unter den Wirtsbäumen. Wenn du die Art fördern möchtest, solltest du auf das Umgraben im Wurzelbereich deiner Birken verzichten und das herbstliche Laub als Schutzschicht liegen lassen. So ermöglichst du den Tieren eine sichere Entwicklung im Erdreich.
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Der Falter besitzt weder einen Stachel noch Beißwerkzeuge und ist für Menschen vollkommen unbedenklich. Er steht in vielen Regionen nicht unter besonderem Artenschutz, sollte aber als wichtiger Teil der Nahrungskette im Garten belassen und nicht gestört werden.
Der Birken-Zahnspinner (Pheosia gnoma) gehört zur Familie der Zahnspinner (Notodontidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Er ist in Mitteleuropa weit verbreitet und bevorzugt kühle Temperaturnischen (ökologische Lebensbereiche). Mit einer Körpermasse von etwa 0,11 Gramm zählt er zu den größeren Vertretern seiner Gruppe. Typisch ist ein kleiner Schuppenzahn am Flügelinnenrand, der in der Ruheposition auffällig absteht und der Familie ihren Namen gab. In der Schweiz sind über 850 Beobachtungen dokumentiert, was seine Beständigkeit in naturnahen Landschaften belegt.
Körpergröße
large
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
cold
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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