Bild folgtKI-generierte IllustrationPhilodromus albidus Kulczyński, 1911
Die Bleiche Laufspinne (Philodromus albidus) fällt durch ihren flachen Körper und die sehr langen Beinpaare auf, mit denen sie flink über Blätter huscht. Als Mitglied der Laufspinnen baut sie kein Radnetz, sondern setzt auf die Lauerjagd (Beute abwarten und blitzschnell packen). In Deinem Garten bevorzugt sie die Krautschicht sowie Bäume und Sträucher, wo sie oft perfekt getarnt ist. Ihr Nutzen für Dich ist groß, da sie als natürlicher Gegenspieler kleine Insekten wie Mücken oder Blattläuse reguliert. Du kannst dieses nützliche Tier unterstützen, indem Du Sträucher nicht zu stark zurückschneidest und naturbelassene Strukturen belässt. Da sie keine Fangnetze baut, stört sie auch nicht durch klebrige Fäden an Deinen Gartenwegen. Im Februar befindet sie sich meist noch in einer Winterruhe in geschützten Ritzen oder unter Borke. Ein naturnaher Garten ohne Pestizide (Pflanzenschutzmittel) bietet ihr den optimalen Lebensraum. Diese Spinne ist ein wertvoller Helfer, der unauffällig für ein gesundes Gleichgewicht in Deiner grünen Oase sorgt.
Diese Spinne ist für Menschen und Haustiere absolut harmlos. Ihre Kieferklauen sind zu schwach, um die menschliche Haut zu durchdringen, und sie verhält sich gegenüber dem Menschen völlig friedlich.
Die Bleiche Laufspinne gehört zur Ordnung der Webspinnen (Araneae) und zur Familie der Laufspinnen (Philodromidae). Sie ist in Mitteleuropa heimisch und in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz verbreitet. Mit einer Körperlänge von etwa fünf Millimetern ist sie ein kleiner, flinker Bewohner der Vegetation. Ihre Lebensweise ist räuberisch, wobei sie ohne Fangnetz Jagd auf kleine Arthropoden (Gliederfüßer) macht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →