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Phleum paniculatum
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Auch bekannt als: Raues Lieschgras
Unverwechselbar ist Rispen-Lieschgras (Phleum paniculatum) an seiner schmalen, rauen Rispe, die zur Blütezeit eine feine, fast bürstenartige Struktur annimmt. Da dieses Gras als Rote-Liste-Art (Status 2: stark gefährdet) gilt, ist es eine ökologisch wertvolle Besonderheit für deinen Garten. Es eignet sich hervorragend für sonnige, trockene Stellen, an denen es natürliche Akzente setzt. Als Biologe schätze ich diese Art besonders, weil sie zeigt, dass auch unscheinbare Gräser einen hohen Stellenwert für die Artenvielfalt haben. Hast du in deinem Garten noch einen sonnigen Platz für diesen seltenen Heimkehrer?
Rote-Liste-Rarität für Sonnenplätze: Schütze seltene Vielfalt im eigenen Garten.
Da für das Rispen-Lieschgras (Phleum paniculatum) aktuell keine spezifischen Beziehungsdaten zu Bestäubern vorliegen, konzentriert sich sein Wert auf die Erhaltung der regionalen Artenvielfalt als Rote-Liste-Art. In deinem Garten bereichert es trockene Standorte um eine heimische Komponente, die zum Schutz einer stark gefährdeten Flora beiträgt. Die Pflanze bietet durch ihren Wuchs Struktur in xerothermen Bereichen (trockene, warme Gebiete), die als Rückzugsort für verschiedene Bodenbewohner dienen. Die Samenreife im Spätsommer stellt zudem eine natürliche Futterquelle für die heimische Fauna dar. Mit der Ansiedlung förderst du aktiv den Erhalt eines selten gewordenen Spezialisten.
Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten. Das Rispen-Lieschgras (Phleum paniculatum) ist ungiftig, gilt aber wegen seiner harten Grannen (borstige Fortsätze) und rauen Halme als nicht kindersicher. Diese können bei unvorsichtigem Kontakt leichte Hautreizungen oder feine Schnitte verursachen. Achte daher auf einen Standort, an dem Kinder nicht direkt mit den Halmen spielen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,185 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Rispen-Lieschgras (Phleum paniculatum) kommt in Deutschland, Österreich und der Schweiz vor und wird als Indigen (einheimisch) oder Archäophyt (vor 1492 eingeführt) eingestuft. Es besiedelt bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und kalkreiche Standorte. Da die Art auf der Roten Liste mit dem Status 2 geführt wird, gilt sie als stark gefährdet. Morphologisch auffällig sind die harten, kurzen Grannen (borstige Fortsätze an den Ährchen), die dem Blütenstand seine charakteristische Rauheit verleihen.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.