Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Pholcidae
Auch bekannt als: Zitterspinne
An ihrem zylindrischen, hellbraunen Körper von etwa einem Zentimeter Länge und den auffallend langen, filigranen Beinen lässt sich die Große Zitterspinne (Pholcus phalangioides) gut identifizieren. In deinem Garten bewohnt sie bevorzugt geschützte Nischen in Schuppen, Gartenhäusern oder Mauerspalten. Du erkennst ihre Anwesenheit an den unregelmäßigen Baldachinnetzen (raumfüllende, lockere Fadengeflechte), die sie meist in Ecken anlegt. Erschütterst du das Netz, beginnt die Spinne heftig zu schwingen, um für Fressfeinde unsichtbar zu werden. Als geschickte Jägerin nutzt sie diese Netze für die Lauerjagd (Warten auf Beute ohne aktives Verfolgen). Sie ist eine nützliche Helferin, da sie Insekten wie Mücken, Fliegen und sogar weitaus größere Hausspinnen erbeutet. Damit reguliert sie auf natürliche Weise die Anzahl von Fluginsekten in deinen Außenanlagen. Du kannst das Tier unterstützen, indem du die Netze in ungestörten Winkeln hängen lässt. Verzichte zudem auf chemische Mittel zur Insektenbekämpfung, um ihre Nahrungsgrundlage zu erhalten. Diese Spinnen sind ortstreu (bleiben an einem festen Platz) und stören den Gartenbetrieb nicht. Das Belassen kleiner Strukturen im Schuppen fördert hier direkt die Artenvielfalt.
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Die Große Zitterspinne ist für dich vollkommen harmlos, da ihre Chelizeren (Kieferklauen) die menschliche Haut nicht durchdringen können. Ihr Gift ist ausschließlich auf kleine Beutetiere ausgelegt und für Menschen sowie Haustiere unbedenklich. Bei Störung flüchtet sie oder nutzt ihr typisches Zittern zur Tarnung.
Die Große Zitterspinne gehört zur Familie der Zitterspinnen (Pholcidae) innerhalb der Ordnung der Webspinnen (Araneae). Ihr Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz sowie Belgien, wo sie als heimisch gilt. Die Art lebt bevorzugt synanthrop (eng an den menschlichen Siedlungsraum gebunden) in Gebäuden oder geschützten Außenstrukturen. Mit einer Beinspannweite von bis zu zehn Zentimetern gehört sie zu den markantesten Vertretern ihrer Familie.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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