Bild folgtKI-generierte IllustrationPhyllophila obliterata
Mit ihrer mittelgroßen Statur und dem geringen Gewicht von etwa 0,0221 Gramm fällt Phyllophila obliterata sofort auf, wenn man sie in ihrem natürlichen Lebensraum entdeckt. Dieser seltene Gast aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae) ist in der Schweiz heimisch, wurde dort jedoch zwischen 1981 und 2010 lediglich 25 Mal gesichtet. Du kannst die Falter in den warmen Monaten von April bis September beobachten, da sie hohe Temperaturen bevorzugen. Ein besonderes Merkmal ist die Lebensweise der Raupen, die monophag (auf eine einzige Pflanzenart spezialisiert) sind. Den Winter verbringt das Tier als Puppe (das Ruhestadium der Verwandlung) sicher im Boden oder in der Laubschicht. Da die Art thermophil (wärmeliebend) ist, benötigt sie sonnige und geschützte Gartenbereiche. Du kannst sie fördern, indem du auf den Einsatz von Giften verzichtest und wilde Ecken im Garten belässt. Das Unterlassen von tiefem Umgraben schont die im Boden ruhenden Puppen während der kalten Jahreszeit. Jeder Fund dieses Falters ist ein wertvoller Hinweis auf eine hohe ökologische Qualität deines Gartens.
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Phyllophila obliterata besitzt weder Stacheln noch kann sie beißen, sodass keine Gefahr für Menschen besteht. Aufgrund ihrer Seltenheit in der Schweiz sollte die Art bei einer Entdeckung lediglich beobachtet und nicht gestört werden.
Phyllophila obliterata ist ein Vertreter der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Die Art ist in der Schweiz heimisch und bevorzugt warme Standorte, was sie als thermophil (wärmeliebend) kennzeichnet. Mit einer Körpermasse von nur rund 0,0221 Gramm gehört sie zu den mittelgroßen Faltern der Region. Ihre Larven leben monophag (auf eine einzige Nahrungspflanze spezialisiert), was die Art besonders anfällig für Veränderungen in der lokalen Vegetation macht.
Körpergröße
medium
Nahrung
monophagous
Überwinterung
pupa
Temperatur
warm
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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