Bild folgtKI-generierte IllustrationPhylloscopus fuscatus (Blyth, 1842)
Der Dunkellaubsänger (Phylloscopus fuscatus) fällt Dir durch sein rußbraunes Gefieder ohne Gelbtöne und seinen markanten, hellen Überaugenstreif (ein heller Federstreifen über dem Auge) auf, während sein Ruf ein charakteristisches, hartes Klicken ist. Als reiner Insektenfresser (insektivor) ernährt er sich ausschließlich von kleinen Wirbellosen und Spinnen, die er flink im dichten Unterholz aufspürt. Er verhält sich oft verborgen und hält sich bevorzugt in Bodennähe auf. Das Tier ist ein Langstreckenzieher (ein Vogel, der über sehr weite Distanzen wandert) und zieht im Winter in wärmere Regionen. Seinen Nistplatz errichtet er versteckt in Bodennähe oder in sehr niedrigen Hecken. In Deinem Garten kannst Du ihn unterstützen, indem Du wilde Ecken mit dichtem Gebüsch und am Boden liegendem Laub bewahrst. Er nutzt keine künstlichen Nistkästen, ist aber auf dichte, bodennahe Vegetation als natürlichen Schutz angewiesen. Eine flache Schale mit Wasser dient ihm als Tränke und Badeplatz. Da er keine Körner frisst, wird er Deine Winterfütterung mit Sämereien nicht besuchen.
Diese Vogelart ist wie alle heimischen Singvögel gesetzlich geschützt, weshalb Nester niemals entfernt oder gestört werden dürfen. Aufgrund seiner unauffälligen Färbung ist er für Laien schwer von anderen Laubsängern zu unterscheiden, wobei der Ruf das sicherste Erkennungsmerkmal bleibt.
Der Dunkellaubsänger gehört zur Familie der Laubsängerartigen (Phylloscopidae) innerhalb der Ordnung der Sperlingsvögel. In den Regionen Deutschland, Österreich und der Schweiz ist er als heimisch eingestuft, tritt aber seltener auf als verwandte Arten. Seine Lebensweise ist stark an dichte Vegetation und feuchte Lebensräume gebunden. Von dem sehr ähnlichen Zilpzalp unterscheidet er sich durch das dunklere Gefieder und die deutlich dunkleren Beine.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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