Bild folgtKI-generierte IllustrationPhylloscopus humei (W.E.Brooks, 1878)
Auch bekannt als: Pouillot de Hume, Tienschan-Laubsänger
W.E.Brooks, 1878
Der Hume-Laubsänger (Phylloscopus humei) ist mit etwa zehn Zentimetern Körperlänge ein winziger, olivgrauer Vogel mit zwei hellen Flügelbinden (hellen Streifen auf den Flügeln) und einem hohen, zweisilbigen Ruf. Unermüdlich sucht dieser kleine Gast in den Zweigen nach Nahrung. Er ist ein spezialisierter Insektenfresser, der sich von kleinen wirbellosen Tierchen ernährt. Sein Nest legt er meist am Boden oder in sehr niedriger Vegetation an. Als Zugvogel (ein Vogel, der saisonal zwischen Brut- und Überwinterungsgebieten wandert) ist er in unseren Breitengraden meist nur zeitweise anzutreffen. Im Garten schätzt er dichte Strukturen, in denen er Deckung vor Fressfeinden findet. Du kannst ihn unterstützen, indem du auf chemische Insektengifte verzichtest, damit er ausreichend Nahrung findet. Eine dichte Hecke bietet ihm den nötigen Schutz für seine Rastzeiten. Auch eine flache Vogeltränke mit sauberem Wasser wird von ihm gerne zur Gefiederpflege genutzt. Da er Proteine in Form von Insekten bevorzugt, profitiert er indirekt von einer hohen biologischen Vielfalt in deinem Garten. Beobachte ihn am besten mit einem Fernglas aus der Ferne, um ihn nicht bei der anstrengenden Nahrungssuche zu stören.
Dieser Vogel ist nach dem Naturschutzrecht streng geschützt. Da er oft am Boden oder in Bodennähe rastet, sollten dichte Gebüsche in dieser Zeit ungestört bleiben. Eine Verwechslung mit dem häufigeren Zilpzalp ist möglich, weshalb du auf die markanten hellen Streifen an den Flügeln achten solltest.
Der Hume-Laubsänger (Phylloscopus humei) ist ein Vertreter der Familie der Laubsängerartigen (Phylloscopidae) innerhalb der Ordnung der Sperlingsvögel. Ursprünglich in den Hochgebirgen Asiens beheimatet, wird er in Mitteleuropa regelmäßig als heimischer Gast nachgewiesen. Er unterscheidet sich vom ähnlichen Gelbbrauen-Laubsänger durch die mattere Färbung und die dunkleren Beine. Seine Lebensweise ist eng an baum- und strauchreiche Habitate (Lebensräume) gebunden, wo er meist in der mittleren Kronenschicht nach Beute sucht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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