Bild folgtKI-generierte IllustrationPhylloscopus trochiloides
Auch bekannt als: Grüner Laubsänger
Dieser zierliche Singvogel ist an seiner grünlichen Oberseite, einem deutlichen hellen Überaugenstreif (heller Streifen über dem Auge) und meist einer schmalen, hellen Flügelbinde (Querlinie auf den Federn) erkennbar. In Deinem Garten fällt er oft erst durch seinen schnellen, metallisch schwingenden Gesang auf, während er flink durch das Geäst schlüpft. Er ist ein reiner Insektenfresser, der seine Beute wie Mücken oder kleine Käfer geschickt von Blättern abliest oder im Flug fängt. Als Bodenbrüter (Vogel, der sein Nest direkt am Erdboden baut) versteckt er seine Kinderstube gut geschützt in der dichten Krautschicht oder an Böschungen. Dieser Vogel ist ein Langstreckenzieher (Vogel, der über 4.000 Kilometer weit wandert), der den europäischen Winter im südlichen Asien verbringt. Du kannst ihm helfen, indem Du auf Insektizide (chemische Mittel gegen Insekten) verzichtest und eine naturnahe Ecke im Garten zulässt. Dichter Unterwuchs und liegen gelassenes Laub fördern das Vorkommen seiner Nahrungstiere. Da er am Boden nistet, ist Ruhe in bodennahen Gebüschzonen während der Brutzeit entscheidend. Nistkästen werden von dieser Art normalerweise nicht angenommen. Ein wilder Garten mit vielen Verstecken ist für ihn der beste Lebensraum.
Der Grünlaubsänger ist nach dem Naturschutzgesetz streng geschützt. Da seine Nester am Boden liegen, dürfen diese während der Brutzeit nicht gestört oder durch Gartenarbeiten freigelegt werden. Achte besonders auf freilaufende Katzen in Bereichen, in denen dieser seltene Gast singt.
Der Grünlaubsänger (Phylloscopus trochiloides) gehört zur Familie der Laubsängerartigen (Phylloscopidae) und zur Ordnung der Sperlingsvögel. In Mitteleuropa gilt er als eine Art, die ihr Areal langsam von Osten her ausdehnt, wobei er lichte Wälder und große, strukturreiche Gärten bevorzugt. Von sehr ähnlichen Arten wie dem Zilpzalp unterscheidet er sich vor allem durch die helle Flügelbinde und seine spezifische Stimme. Er führt eine heimliche Lebensweise im Kronenbereich oder dichten Unterholz.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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