Bild folgtKI-generierte IllustrationPhymatholithon calcareum
Auch bekannt als: Animalia, Metazoa, Tiere
Diese Art (Phymatolithon calcareum) ist an ihren verzweigten, steinartigen Kalkstrukturen erkennbar, die lebend rötlich und im getrockneten Zustand weißlich erscheinen. In Deinem Garten begegnest Du ihr vermutlich nicht als lebendes Individuum, sondern als Bestandteil von Bodenhilfsstoffen, da sie eigentlich in kühlen Meeresströmungen zu Hause ist. Da sie eine autotrophe (sich selbst durch Photosynthese versorgende) Lebensweise führt, wandelt sie Energie und Mineralien in feste Substanz um. Solche Organismen bilden am Meeresgrund weitläufige Strukturen, die als Kinderstube für Fische und Krebse dienen. Für Dich im Garten ist sie nützlich, weil ihre mineralischen Überreste den pH-Wert (Säuregrad des Bodens) stabilisieren und die Krümelstruktur der Erde verbessern können. Ein bewusster Umgang mit diesem Naturprodukt ist mir wichtig, da die Bestände in den Ozeanen nur extrem langsam nachwachsen. Du solltest beim Einsatz im Beet darauf achten, die Dosierung genau abzustimmen, um das mikrobielle Leben nicht zu stören. Ihre Wirkung entfaltet sich über lange Zeiträume, was sie zu einem nachhaltigen Partner für die Bodenpflege macht. Es ist beeindruckend, wie diese Meeresbewohnerin selbst fernab der Küste einen Beitrag zu Deiner Gartenkultur leisten kann.
Diese Kalkalge (Phymatolithon calcareum) ist für Dich, Deine Haustiere und die Gartenfauna absolut harmlos und ungiftig. In der freien Natur ist die Art jedoch durch die Zerstörung ihres Lebensraums bedroht, weshalb ihre Nutzung ökologisch umsichtig erfolgen sollte.
Die Art (Phymatolithon calcareum) ist taxonomisch in die Familie der Hapalidiaceae innerhalb der Rotalgen eingeordnet. Ihre Verbreitung erstreckt sich vornehmlich über die europäischen Küstenregionen des Atlantiks. Als benthisch (am Meeresboden) lebende Form ist sie für ihre Energiegewinnung zwingend auf Lichtzufuhr angewiesen. Sie trägt maßgeblich zur Biomineralisation (Bildung mineralischer Strukturen durch Lebewesen) bei, indem sie im Laufe ihres Lebens Kalk in ihre Zellwände einlagert.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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