Bild folgtKI-generierte IllustrationPhysalis peruviana
Auch bekannt als: Peruanische Blasenkirsche, Andenkirsche, Kapbeere, Judenkirsche, Kapstachelbeere, Andenbeere, Physalis
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Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst die Kapstachelbeere (Physalis peruviana) an ihren markanten, lampionartigen Fruchthüllen und den herzförmigen, weich behaarten Blättern. In deinem Garten ist dieser verholzende Strauch eine Bereicherung, die durch ihre ungewöhnliche Wuchsform die Vielfalt im Beet fördert. Da sie eine Höhe von genau 1,0 Meter erreicht, lässt sie sich wunderbar in bestehende Pflanzungen integrieren. Auch wenn sie ursprünglich aus wärmeren Regionen stammt, bietet sie zur Blütezeit im Hochsommer eine willkommene Abwechslung. Probiere es einfach aus und beobachte, wie sie sich in deinem Garten entwickelt – es lohnt sich.
Strauchige Exotik mit 1,0 Meter hohen Lampions für sonnige Gartenstunden.
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Die ökologische Rolle der Kapstachelbeere konzentriert sich auf ihre Blütezeit in den Monaten Juni und Juli. In dieser Zeit stellt sie ein zusätzliches Angebot für Bestäuber dar, wenn die erste Frühlingswelle im Garten bereits abgeklungen ist. Da keine spezifischen Beziehungsdaten zu Wildbienen vorliegen, ist sie als allgemeine Bereicherung des Blütenangebots zu sehen. Die sehr leichten Samen (0,84 mg) dienen als Beispiel für die Windausbreitung im Gartenökosystem. Durch ihren strauchigen Wuchs bietet sie zudem Struktur und zeitweiligen Sichtschutz für bodennah lebende Kleintiere.
Die Kapstachelbeere ist in ihren grünen Pflanzenteilen sowie in den unreifen Beeren leicht giftig. Sie enthält Bitterstoffe und Alkaloide wie Physalin, die bei Einnahme zu Vergiftungen führen können. Achte besonders auf Kinder und Haustiere, damit nur die vollreifen, orangen Früchte verzehrt werden. Bei Verdacht auf Vergiftung kontaktiere den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jul
Nektarwert
2
Pollenwert
2
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
1 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit: Setze die Jungpflanzen im April ins Beet, sobald keine starken Nachtfröste mehr zu erwarten sind.
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, damit die Pflanze ihre volle Höhe von 1,0 m erreicht.
Boden: Ein lockerer, gut durchlässiger Boden verhindert Staunässe an den verholzten Wurzeln.
Pflanzabstand: Halte etwa 60 bis 80 cm Abstand zu Nachbarpflanzen ein.
Wasserbedarf: Aufgrund der großen Blätter benötigt sie an heißen Tagen regelmäßig Wasser.
Pflege: Ein Rückschnitt ist meist erst zum Ende der Saison oder vor dem Überwintern nötig.
Vermehrung: Die leichten Samen (0,84 mg) können im Frühjahr auf der Fensterbank vorgezogen werden.
Gute Partnerin: Die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie ist heimisch, robust und bildet einen schönen optischen Kontrast am Boden.
Weitere Begleitung: Der Echte Dost (Origanum vulgare) passt ökologisch gut, da er ähnliche sonnige Standorte bevorzugt.
Die Kapstachelbeere (Physalis peruviana) gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Als verholzter Strauch bildet sie eine stabile Basis aus, was sie von vielen krautigen Verwandten unterscheidet. Auffällig ist ihre Blattfläche von 1427,52 mm², was auf eine hohe Photosyntheseleistung hindeutet. Die Samen sind mit nur 0,8399 mg extrem leicht, was die Fernausbreitung durch den Wind begünstigt. In unseren Breiten wird sie meist als einjährige Kultur oder im Kübel gehalten, da sie frostempfindlich ist.
1 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →