Bild folgtKI-generierte IllustrationPhysalis peruviana
Auch bekannt als: Peruanische Blasenkirsche, Andenkirsche, Kapbeere, Judenkirsche, Kapstachelbeere, Andenbeere, Physalis
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Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
An den charakteristischen, lampionartigen Fruchthuellen, die die Beere wie ein schuetzendes Gehaeuse umschliessen, laesst sich die Andenbeere (Physalis peruviana) sofort erkennen. Diese ausdauernde krautige Pflanze bringt im spaeten Jahr Struktur in deinen Garten und ist in Oesterreich heimisch. Da sie laut Datenbestand ausschliesslich im November blueht, bietet sie einen sehr spaeten optischen Akzent, wenn die meisten anderen Gartenbewohner bereits in die Winterruhe gegangen sind. Auch wenn konkrete Bestaeuberdaten in der Datenbank fehlen, ist sie durch ihre Wuchsform ein interessantes Element fuer die Strukturvielfalt. Du kannst mit dieser Art wunderbar experimentieren, um die Gartenperiode bis in den spaeten Herbst zu verlaengern.
November-Highlight: Die Andenbeere bringt Farbe in den spaeten Herbstgarten.
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Nach den aktuellen Daten liegt die Bluetezeit dieser Art im November. In diesem spaeten Monat sind nur noch wenige Bestaeuber aktiv, weshalb die Pflanze eine seltene spaatherbstliche Ressource darstellt. Da keine spezifischen Beziehungsdaten zu Insektenarten vorliegen, bleibt die Beobachtung im eigenen Garten spannend, um zu sehen, welche spaetfliegenden Arten die Blueten besuchen. Die dichte Laubstruktur bietet zudem Schutzraum fuer Bodenlebewesen waehrend der ersten kalten Naechte. Da sie in Oesterreich heimisch ist, gliedert sie sich gut in das lokale Oekosystem ein, ohne invasive Tendenzen zu zeigen.
Die Andenbeere (Physalis peruviana) ist nicht kindersicher. Wie bei vielen Nachtschattengewaechsen (Solanaceae) sind die unreifen, gruenen Fruechte sowie alle anderen Pflanzenteile schwach giftig und nicht zum Verzehr geeignet. Lediglich die voll ausgereiften, orangefarbenen Beeren sind geniessbar. Achte darauf, dass kleine Kinder nicht mit den unreifen Kelchen oder Blaettern spielen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jul
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1 m
Standort: Waehle einen warmen, sonnigen und windgeschuetzten Platz, da die Pflanze viel Waerme benoetigt.
Boden: Die Erde sollte locker und naehrstoffreich sein, um das krautige Wachstum zu unterstuetzen.
Pflanzzeit: Setze Jungpflanzen zwischen Maerz und Mai oder von September bis November, sofern der Boden offen (frostfrei) ist.
Feuchtigkeit: Achte auf eine gleichmaessige Wasserversorgung, vermeide jedoch Staunaesse (Wasseransammlung im Boden).
Pflege: Da sie in der Region heimisch ist, kommt sie mit den hiesigen Bedingungen gut zurecht, sollte aber vor strengen Fruehfroesten geschuetzt werden.
Vermehrung: Eine Aussaat im Fruehjahr unter Glas ist moeglich.
Rueckschnitt: Ein leichter Rueckschnitt nach der Ernte foerdert die Vitalitaet.
Kombinationsempfehlung: Eine gute Partnerin ist die Echte Schafgarbe (Achillea millefolium) – beide ergaenzen sich gut, da die Schafgarbe als heimische Art den Boden festigt und bereits frueher im Jahr Insekten anlockt.
Die Andenbeere (Physalis peruviana) gehoert zur Familie der Nachtschattengewaechse (Solanaceae). In der Region ist sie vor allem in Oesterreich heimisch und besiedelt dort warme, oft kulturnahe Standorte. Morphologisch (gestaltlich) zeichnet sie sich durch ihren buschigen Wuchs und die weich behaarten, herzfoermigen Blaetter aus. Die Pflanze bildet fuenfzaehlige Blueten, aus denen sich die bekannten Beeren entwickeln, die von einem pergamentartigen Kelch umschlossen bleiben. Dieser Kelch vergroessert sich nach der Bluete und dient als mechanischer Schutz fuer die reifende Frucht.
1 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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