
Physeter macrocephalus
Auch bekannt als: Chacelot, Pottfisch, Spermwal
Unverwechselbar macht den Pottwal (Physeter macrocephalus) sein gewaltiger, fast rechteckiger Kopf, der fast ein Drittel der gesamten Körperlänge einnimmt. Du erkennst diesen Meeressäuger (ein im Wasser lebendes Säugetier) zudem an seinem seitlich versetzten Blasloch, der Atemöffnung auf dem Kopf. Als Raubtier nutzt er zur Jagd das Echolot, ein System zur Orientierung und Beutesuche mittels Schallwellen in der dunklen Tiefsee. Durch extrem lange Tauchgänge, also das Verweilen unter Wasser ohne Luftzuholen, erreicht er Lebensräume in großen Tiefen. Der Pottwal ist ganzjährig aktiv und hält keinen Winterschlaf oder eine Winterruhe (Zustände herabgesetzter Aktivität). Sein Lebensraum umfasst das offene Meer, die Küste und gelegentlich Flussmündungen. Da das Tier ein reiner Meeresbewohner ist, kannst du es im eigenen Garten zwar nicht direkt beherbergen, aber durch den Schutz der Ozeane indirekt unterstützen. Die Beobachtung dieser Tiere erfordert meist eine Fahrt auf das offene Meer, wo sie ihren Jagdrhythmus unabhängig vom Tageslicht gestalten. Als Bestandteil der heimischen Fauna ist er ein faszinierendes Symbol für die biologische Vielfalt unserer Gewässer.
Der Pottwal ist streng geschützt und reguliert als Raubtier die Populationen in seinem Lebensraum. Bei einer Begegnung auf See verhält er sich Menschen gegenüber in der Regel scheu und zieht sich zurück. Aufgrund seiner einzigartigen Erscheinung besteht nahezu keine Verwechslungsgefahr mit anderen Arten.
Körper
Körperlänge
1098.769 cm
Gewicht
10100000 g
Max. Lebensalter
99.931554 Jahre
Fortpflanzung
Wurfgröße / Gelege
1, 0.23× pro Jahr
Tragezeit
464.62 Tage
Geschlechtsreife
~10.6 Jahre
Der Pottwal (Physeter macrocephalus) gehört zur Familie der Physeteridae und ist als heimischer Meeressäuger in Regionen wie Deutschland und Belgien verbreitet. Er ordnet sich in die Gruppe der Säugetiere ein und ist evolutionär perfekt an ein Leben im tiefen Wasser angepasst. Von ähnlichen Arten unterscheidet er sich deutlich durch seine markante Kopfform und den schmalen Unterkiefer. In den Gebieten Österreichs und der Schweiz kommt er aufgrund der fehlenden Meeresanbindung in der Natur nicht vor.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF — Occurrence data via GBIF Backbone Taxonomy
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_1005901768
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →