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Phyteuma charmelii
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Auch bekannt als: Phyteuma charmelii
Wer die Charmel-Teufelskralle (Phyteuma charmelii) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Ihre kugeligen Blütenköpfe in intensivem Blau bestehen aus vielen kleinen, gebogenen Röhren, die wie Krallen in alle Richtungen ragen. Sie besetzt ökologische Nischen an kargen Standorten und fördert so die Vielfalt auf engstem Raum. Mit dieser Spezialistin holst du dir ein echtes Stück Alpenflora direkt vor die Haustür. Schau doch mal, ob du im Garten einen sonnigen, steinigen Platz für sie findest.
Blaue Blütenkrallen aus den Alpen: Ein Muss für jeden echten Steingarten.
Da die Charmel-Teufelskralle auf spezialisierte Lebensräume im Gebirge angepasst ist, bereichert sie im Garten die floristische Vielfalt abseits der üblichen Beetpflanzen. Nach aktuellen Beobachtungen profitieren vor allem langrüsselige Insekten wie Hummeln (Bombus) und verschiedene Tagfalter von dem Nektarangebot, das tief in den Kronröhren verborgen liegt. Da spezifische Daten zu spezialisierten Wildbienenarten für diese seltene Art in unserer Datenbank noch nicht vorliegen, bietet sie dir eine spannende Möglichkeit für eigene Naturbeobachtungen. Die stehengelassenen Samenstände dienen im Winter zudem als Strukturgeber und potenzielle Verstecke für kleine Arthropoden (Gliederfüßer wie Spinnen oder Käfer).
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb du sie vorsorglich außerhalb der Reichweite von Kleinkindern pflanzen solltest. Zwar sind keine schweren Vergiftungen dokumentiert, doch ist vom Verzehr der Pflanzenteile abzuraten. Dank der einzigartigen Krallenform der Blüten besteht keine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,141 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Charmel-Teufelskralle (Phyteuma charmelii) gehört zur Familie der Glockenblumengewächse (Campanulaceae). In unserer Region ist sie in Österreich beheimatet, wo sie bevorzugt in Felsspalten und auf kalkreichen Böden der Gebirgsstufen wächst. Charakteristisch ist der kugelrunde Blütenstand, bei dem die Kronblätter zunächst röhrig verwachsen sind und sich später krallenförmig nach außen krümmen. Diese morphologische (gestaltliche) Besonderheit macht sie innerhalb der Gattung der Teufelskrallen (Phyteuma) zu einer markanten Erscheinung für Kenner alpiner Standorte.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.