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Picea orientalis
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Auch bekannt als: Sapindus-Fichte, Orientfichte, Sapindusfichte, Kaukasusfichte, Kaukasus-Fichte, Orient-Fichte
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Arten
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dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
An den extrem kurzen, glänzenden und am Ende abgerundeten Nadeln lässt sich die Orient-Fichte (Picea orientalis) sofort erkennen. Dieser Nadelbaum ist ein wichtiges Strukturelement für deinen Garten, da er durch seinen sehr dichten Wuchs das ganze Jahr über optische Ruhe und Schutz bietet. In der dichten Krone finden Vögel wie das Wintergoldhähnchen (Regulus regulus) sichere Verstecke vor der Witterung. Auch wenn für diese Art nur wenige spezifische Insektendaten vorliegen, wertet sie als gebietsfremd Gehölz die lokale Artenvielfalt auf. Wenn du ein langlebiges, robustes Rückgrat für deine Gartengestaltung suchst, triffst du mit ihr eine gute Wahl.
Gebietsfremde Art mit dokumentiertem ökologischen Nutzen.
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Als in Österreich heimische Nadelholzart übernimmt die Orient-Fichte eine wesentliche Schutzfunktion im Ökosystem Garten. Durch ihr extrem dichtes Nadelkleid bietet sie ganzjährigen Sichtschutz und dient Vögeln als sicherer Nistplatz sowie als Rückzugsort vor Greifvögeln. In den Wintermonaten sind die Samen in den Zapfen eine wichtige Nahrungsquelle für verschiedene Standvögel. Da keine spezifischen Daten zu Bestäubern vorliegen, liegt der ökologische Schwerpunkt auf der Habitatfunktion (Bereitstellung von Lebensraum). Der Baum trägt zudem zur Stabilisierung des Kleinklimas bei, indem er Wind bremst und die Feuchtigkeit im Garten hält. Damit unterstützt du die Resilienz (Widerstandsfähigkeit) deines Gartens gegenüber Wetterextremen.
Die Orient-Fichte wird als nicht kindersicher eingestuft. Grund hierfür sind die festen, kurzen Nadeln, die bei unvorsichtiger Berührung zu kleinen Stichverletzungen der Haut führen können. Es besteht jedoch keine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Nadelbäumen wie der Eibe (Taxus baccata), da die Fichte hängende Zapfen und rundum angeordnete Nadeln besitzt.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Nadelblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
44,721 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Orient-Fichte (Picea orientalis) gehört zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) und zur Ordnung der Kiefernartigen. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet liegt im Kaukasus und der Nordosttürkei, sie wird jedoch in Österreich als heimisch eingestuft. Sie wächst bevorzugt in montanen Lagen (Gebirgsstufen) auf frischen, nährstoffreichen Böden. Ein markantes Merkmal sind die mit nur 6 bis 8 Millimetern kürzesten Nadeln aller Fichtenarten, die dicht und bürstenartig um die Zweige angeordnet sind. Die Zapfen sind hängend und weisen im unreifen Zustand oft eine dekorative violette Färbung auf.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.