Bild folgtKI-generierte IllustrationPilosella fallacina
Auch bekannt als: Pilosella fallacina
Typisch für Pilosella fallacina sind ihre bodenständigen Blattrosetten mit den charakteristischen Haaren, aus denen im Sommer die leuchtend gelben Blütenköpfe hervorgehen. Da sie frische Standorte bevorzugt, schließt sie ökologische Lücken an Stellen, die für andere Trockenkünstler zu feucht sind. Auch wenn für diese spezifische Art keine detaillierten Insektenlisten vorliegen, unterstützen einheimische Korbblütler grundsätzlich die lokale Tierwelt durch ein verlässliches Nahrungsangebot. Mit dieser Pflanze holst du dir ein echtes Stück unberührte Natur direkt vor die Haustür.
Ein Stück echte Wildnatur: Die gelbe Schönheit für frische Gartenplätze.
Pilosella fallacina trägt als indigene Art zur Stabilität des heimischen Ökosystems bei. Da sie an Standorten mit frischer Feuchtigkeit gedeiht, bietet sie dort Lebensraum, wo spezialisierte Flora gefragt ist. Als Korbblütler stellt sie Pollen und Nektar für verschiedene Fluginsekten bereit, die in unseren Kulturlandschaften oft zu wenig Nahrung finden. Die dichten Rosetten am Boden bieten zudem Schutz und Rückzugsorte für kleine Bodenlebewesen. Durch das Belassen der Fruchtstände im Winter förderst du die natürliche Nahrungskette, da die Samen von Vögeln genutzt werden können. Ihre Rolle als einheimische Wildstaude macht sie zu einem wichtigen Glied in der regionalen Vernetzung von Lebensräumen.
Bitte beachte, dass diese Art laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn bei Habichtskräutern keine schweren Vergiftungen bekannt sind, solltest du darauf achten, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund stecken. Es besteht keine direkte Verwechslungsgefahr mit hochgiftigen Arten in ähnlichen Lebensräumen.
Licht
—
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Standort: Wähle einen Platz im Garten, der frisch (mäßig feucht) ist, damit die Pflanze nicht austrocknet.
Boden: Die Erde sollte durchlässig, aber in der Lage sein, Feuchtigkeit zu halten; normale Gartenerde ist meist ideal.
Pflanzzeit: Setze die Pflanze entweder im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden offen (frostfrei) ist.
Pflanzabstand: Lasse etwa 20 Zentimeter Platz zur Nachbarpflanze, damit sich die Rosetten gut entwickeln können.
Pflege: Die Pflanze ist sehr genügsam; ein Rückschnitt der verblühten Stängel kann die Selbstaussaat verhindern.
Vermehrung: Du kannst die Pflanze im Frühjahr leicht durch das Abtrennen der bewurzelten Ausläufer vermehren.
Wässern: In längeren Trockenperioden im Sommer freut sie sich über eine zusätzliche Wassergabe.
Kombinationsempfehlung: Gute Partnerin ist die Kuckucks-Lichtnelke (Silene flos-cuculi) – beide teilen die Vorliebe für frische Böden und fördern gemeinsam die Vielfalt im Garten.
Pilosella fallacina gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine ausdauernde, krautige Pflanze. In der Region Österreich ist sie indigen (einheimisch) und besiedelt dort bevorzugt Lebensräume mit moderater Feuchtigkeit. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre behaarten Blätter und die Bildung von Ausläufern (kriechende Seitentriebe zur Vermehrung) aus. Ihre Blütenstände bestehen ausschließlich aus gelben Zungenblüten, was ihr das typische Aussehen vieler Habichtskräuter verleiht.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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