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Pilosella leptophyton
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Schon von weitem fällt Hieracium leptophyton durch seine zierlichen, gelben Blütenköpfe und die behaarten Blattrosetten auf. Diese indigene (einheimische) Art ist ein spezialisierter Bewohner karger Lebensräume und spielt eine wichtige Rolle für die Artenvielfalt auf trockenen Flächen. Da sie bereits im Mai und Juni blüht, bietet sie eine verlässliche Nahrungsquelle in der frühen Sommerzeit. Durch ihren kompakten Wuchs eignet sie sich hervorragend für sonnige Stellen, an denen andere Pflanzen oft aufgeben. Wenn du einen eher nährstoffarmen Gartenbereich ökologisch aufwerten möchtest, ist dieses Habichtskraut eine ausgezeichnete Wahl für dich.
Zierliche Überlebenskünstlerin für sonnige Magerstandorte und trockene Böden.
Nach aktuellen ökologischen Beobachtungen leistet dieses Habichtskraut einen wertvollen Beitrag als indigene (einheimische) Art in unseren Gärten. Die Blütezeit im Mai und Juni stellt sicher, dass Bestäuber genau dann Nahrung finden, wenn viele andere Wiesenblumen noch nicht voll erblüht sind. Da die Pflanze trockene Magerstandorte besiedelt, fördert sie Lebensräume, die für viele spezialisierte Insekten überlebenswichtig sind. Ihre Samenreife im Sommer bietet zudem eine potenzielle Nahrungsquelle für kleine Vögel. Als Bestandteil heimischer Pflanzengesellschaften ist sie ein wichtiger Baustein für ein funktionierendes, regionales Ökosystem.
Die Pflanze wird in den Fachdaten als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine akute Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten bekannt ist, sollten Haushalte mit kleinen Kindern oder Haustieren vorsorglich auf den Standort achten. Die feine Behaarung der Blätter kann bei Hautkontakt unter Umständen leichte Reizungen verursachen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Jun
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Hieracium leptophyton, in der Fachwelt auch als Pilosella leptophyton bekannt, ist eine in der Region Deutschland, Österreich und Schweiz heimische Pflanzenart. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst vor allem Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und vollsonnige Böschungen. Die Pflanze zeichnet sich durch ihre Anpassungsfähigkeit an extrem trockene Standorte und ihre meist behaarten Blätter aus, die den Wasserverlust minimieren. Als ausdauernde, krautige Pflanze bildet sie am Boden liegende Rosetten, aus denen die blütentragenden Stängel emporwachsen.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / Dataset 516 Czech flora flowering months (via public Request 47350) — CC BY 4.0Data delivery and licence basis: TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15) under current TRY public-trait IP Guidelines. Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904. Attribute original reference: Kaplan, Z. et al. (eds.) (2019). Klíč ke květeně České republiky, 2nd ed., Academia, Praha.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.