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Pilosella piloselliflora
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Auch bekannt als: Erzgebirgs-Habichtskraut
Unverwechselbar ist das Pilosella-Habichtskraut (Pilosella piloselliflora) durch seine leuchtend gelben Zungenblüten, die in lockeren Köpfchen über den behaarten Blattrosetten stehen. Als indigene (heimische) Art ist sie ein wertvoller Baustein für die regionale Artenvielfalt in Deutschland und Österreich. Sie besetzt geschickt Nischen auf mageren Böden, die für viele andere Gartenpflanzen zu nährstoffarm sind. In deinem Garten hilft sie dabei, offene Bodenstellen durch ihre Ausläufer natürlich zu schließen und die Bodenstruktur zu festigen. Mit dieser Pflanze förderst du die natürliche Flora direkt vor deiner Haustür. Du machst hier alles richtig, wenn du einen sonnigen Standort wählst, der nicht gedüngt wird.
Heimischer Überlebenskünstler: Gelbe Blütenpracht für sonnige Magerstandorte.
Als indigene Wildpflanze spielt das Pilosella-Habichtskraut eine wichtige Rolle im lokalen Ökosystem. Da es auf der Roten Liste mit '*' geführt wird, gilt es aktuell als ungefährdet, ist aber dennoch ein Zeiger für wertvolle, nährstoffarme Lebensräume. Durch seinen kriechenden Wuchs bietet es eine bodennahe Struktur, die das Kleinklima für bodenbewohnende Organismen stabilisiert. Da die Pflanze an frische, aber magere Standorte angepasst ist, hilft sie, die Biodiversität auf Flächen zu erhalten, die sonst vergrasen würden. Sie dient als wichtiger Bestandteil heimischer Pflanzengesellschaften und unterstützt die Stabilität des regionalen Naturhaushalts.
Die Pflanze wird in den Datenbanken als nicht kindersicher eingestuft. Ein direkter Verzehr der Pflanzenteile sollte daher vermieden werden. Es besteht keine unmittelbare Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten, sofern man auf die charakteristischen behaarten Blattrosetten achtet.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Das Pilosella-Habichtskraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Mitteleuropa, insbesondere in Deutschland und Österreich, heimisch. Sein typischer Lebensraum sind sonnige Standorte mit frischen (mäßig feuchten) bis mageren Bodenverhältnissen. Morphologisch zeichnet sich die Pflanze durch bodenständige Blattrosetten und oberirdische Ausläufer (Stolonen) aus, die der vegetativen Vermehrung dienen. Die Blütenköpfe bestehen ausschließlich aus gelben Zungenblüten, was sie von vielen anderen Korbblütlern unterscheidet.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / Dataset 516 Czech flora flowering months (via public Request 47350) — CC BY 4.0Data delivery and licence basis: TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15) under current TRY public-trait IP Guidelines. Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904. Attribute original reference: Kaplan, Z. et al. (eds.) (2019). Klíč ke květeně České republiky, 2nd ed., Academia, Praha.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.