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Pilosella schneidii
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Auch bekannt als: Pilosella schneidii
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Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Kaum zu übersehen: Schneids Habichtskraut (Pilosella schneidii) fällt sofort durch seine sonnengelben Korbblüten und die charakteristischen, behaarten Blattrosetten auf. Diese einheimische Staude ist ein Gewinn für Deinen Naturgarten, da sie als gezielte Anlaufstelle für spezialisierte Schmetterlinge dient. Besonders Scheckenfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder der seltene Graubündner Scheckenfalter (Melitaea varia) profitieren von ihrem Nektar. Wenn Du einen sonnigen, eher nährstoffarmen Platz im Garten hast, machst Du mit dieser robusten Art alles richtig. Sie ist ein verlässlicher Partner für die regionale Artenvielfalt.
Sonnengelbe Magnetwirkung: Die Tankstelle für seltene Scheckenfalter.
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Dieses Habichtskraut ist eine hochspezialisierte Futterquelle für diverse Schmetterlingsarten. Nach aktuellen Bestäubungsdaten nutzen besonders Scheckenfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe), der Spanische Maivogel (Euphydryas desfontainii) und der Graubündner Scheckenfalter (Melitaea varia) die Blüten intensiv. Auch der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) und der Östliche Scheckenfalter (Melitaea ornata) zählen zu den regelmäßigen Gästen. Durch die Symbiose mit Bodenpilzen (Arbuskuläre Mykorrhiza) trägt die Pflanze zudem zur Stabilität und Gesundheit des Bodenlebens bei. Im Winter dienen die verblühten Strukturen als Rückzugsort für Kleinstlebewesen.
Bitte beachte, dass Schneids Habichtskraut als nicht kindersicher eingestuft wird. Die feinen Härchen an den Blättern oder der Milchsaft können bei Kontakt empfindliche Haut reizen. Es besteht jedoch keine Verwechslungsgefahr mit lebensgefährlich giftigen Pflanzenarten. Zur Sicherheit solltest Du bei der Gartenpflege Handschuhe tragen, falls Du zu Hautreizungen neigst.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Schneids Habichtskraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) innerhalb der Ordnung der Asternartigen (Asterales). In Deutschland gilt die Art als indigen (einheimisch) und besiedelt bevorzugt xerotherme Standorte (trockene, warme Magerrasen). Morphologisch ist sie durch ihre bodenständigen Blattrosetten und die aufrechten, wenig beblätterten Stängel gekennzeichnet, die in den typischen gelben Blütenköpfen enden. Laut aktueller Daten der Roten Liste wird sie als nicht gefährdet eingestuft, was sie zu einer sicheren Wahl für naturnahe Pflanzungen macht.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.