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Pinguicula leptoceras
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Auch bekannt als: Dünnsporniges Fettkraut, Dünnsporn-Fettkraut
Typisch für das Dünnspornige Fettkraut (Pinguicula leptoceras) sind die fettig glänzenden, hellgrünen Blattrosetten, die flach am Boden anliegen. In deinem Garten ist diese fleischfressende Pflanze ein faszinierender Spezialist für extrem nährstoffarme Standorte. Da sie ihren Stickstoffbedarf über den Fang kleiner Insekten deckt, besetzt sie eine ganz besondere ökologische Nische in feuchten Lebensräumen. Wenn du ein Sumpfbeet oder eine feuchte Senke im Garten hast, kannst du mit ihr ein Stück alpine Hochmoorkultur bewahren. Schau dir das kleine Wunderwerk am besten einmal aus der Nähe an, um die winzigen Klebefallen auf den Blättern zu entdecken.
Alpine Fleischfresserin: Ein faszinierender Spezialist für dein Sumpfbeet.
Diese Art übernimmt eine spezielle Rolle im Stoffkreislauf nährstoffarmer Standorte. Durch ihre klebrigen Blattoberflächen fungiert sie als natürlicher Regulator für kleine Fluginsekten am Standort. Da keine spezifischen Daten zu Bestäubern vorliegen, konzentriert sich ihr ökologischer Wert auf die Bereitstellung spezialisierter Nischen in Sumpfbiotopen. Im Garten trägt sie zur biologischen Vielfalt bei, indem sie Standorte besiedelt, an denen kaum eine andere Pflanze überleben kann. Sie fördert so ein komplexes Mikroklima in der Uferzone deines Teiches oder im Sumpfbeet.
Du solltest wissen, dass das Dünnspornige Fettkraut laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft wird. Auch wenn keine schweren Vergiftungen bekannt sind, sollten die Blätter aufgrund der enthaltenen Verdauungsenzyme nicht verzehrt werden. Ein Platz außerhalb der Reichweite kleiner Kinder im hinteren Bereich eines Sumpfbeetes ist daher die richtige Wahl.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Pflanzenhöhe
0,091 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Dünnspornige Fettkraut (Pinguicula leptoceras) gehört zur Familie der Wasserschlauchgewächse (Lentibulariaceae) und ist primär in den österreichischen Alpen beheimatet. Es wächst dort bevorzugt in Quellfluren (Stellen, an denen Grundwasser austritt) und alpinen Flachmooren auf nassen Standorten. Charakteristisch ist die Fangstrategie mittels Klebfallen-Blättern, die mit winzigen Drüsenhaaren besetzt sind. Die Pflanze ist eine ausdauernde, krautige Art, die den Winter in Form einer speziellen Knospe, dem sogenannten Hibernakel (Winterknospe), überdauert.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.