Bild folgtKI-generierte IllustrationPinus jeffreyi
Auch bekannt als: Jeffreys Kiefer
Schon von weitem fällt die Jeffrey-Kiefer (Pinus jeffreyi) durch ihre imposanten, blaugrünen Nadeln auf, die meist in Dreierbündeln zusammenstehen. In deinem Garten dient sie als wertvoller Ganzjahresschutz für die heimische Fauna und strukturiert den Raum durch ihren mächtigen Wuchs. Du solltest ihr ausreichend Platz einräumen, damit sie ihre charakteristische Krone entfalten kann. Achte darauf, dass sie aufgrund ihrer spitzen Nadeln und schweren Zapfen nicht als absolut kindersicher gilt.
Ein Stück alpine Wildnis: Die Jeffrey-Kiefer besticht durch Duft und Größe.
Als heimische Art in Österreich ist die Jeffrey-Kiefer (Pinus jeffreyi) ein fester Bestandteil der regionalen Biodiversität. Sie bietet durch ihr dichtes Nadelwerk ganzjährigen Schutz und wichtige Rückzugsorte für die Tierwelt. Besonders in den Wintermonaten fungiert sie als wertvoller Windschutz und Strukturbildner im Garten. Da keine spezifischen Bestäubungs- oder Fraßdaten aus den Datenbanken vorliegen, konzentriert sich ihr ökologischer Wert vor allem auf die Bereitstellung von Lebensraum. Ihr Beitrag zum Kleinklima ist durch die hohe Verdunstungsleistung der langen Nadeln beachtlich. In größeren Gärten dient sie zudem als wichtige Ansitzwarte für Greifvögel.
Die Jeffrey-Kiefer ist nicht kindersicher. Dies liegt vor allem an den sehr spitzen Nadeln und den massiven, schweren Zapfen, die beim Herunterfallen zu Verletzungen führen können. Zudem kann das austretende Harz allergische Hautreaktionen auslösen. Eine direkte Verwechslungsgefahr mit stark giftigen heimischen Nadelgehölzen besteht bei Beachtung der Nadelanzahl und Wuchsform nicht.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Nadelblättrig
Pflanzenhöhe
52.97 m
Bevorzugt einen vollsonnigen Standort mit viel Licht.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher mineralisch (aus Gesteinsverwitterung bestehend, wenig Humus) sein.
Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) wird absolut nicht vertragen.
Pflanzzeit: Idealerweise von März bis Mai oder zwischen September und Ende November, solange der Boden offen ist.
In der Anwachsphase benötigt sie regelmäßige Wassergaben, danach ist sie sehr trockenheitsresistent.
Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich und würde den natürlichen Wuchs stören.
Vermehrung erfolgt primär über Samen, was im Hausgarten jedoch viel Geduld erfordert.
Gute Partnerin: Die Besenheide (Calluna vulgaris) – beide teilen die Vorliebe für nährstoffarme, eher trockene Böden.
Ebenfalls geeignet ist die Heidelbeere (Vaccinium myrtillus), die in der Region oft in der Nähe von Kiefern vorkommt.
Die Jeffrey-Kiefer (Pinus jeffreyi) gehört zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). In unserer Region wird sie vor allem in Österreich als heimisch eingestuft und besiedelt dort lichte Standorte. Charakteristisch sind ihre 12 bis 25 Zentimeter langen Nadeln, die immer zu dritt aus einer Kurztriebscheide (der Basis des Nadelbündels) entspringen. Ein besonderes Merkmal ist der Duft der Rinde, der bei älteren Bäumen an Vanille erinnert. Die Zapfen sind massiv und besitzen Schuppen mit nach innen gekrümmten Spitzen, was ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal darstellt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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