Bild folgtKI-generierte IllustrationPlagiomnium drummondii
Auch bekannt als: Animalia, Metazoa, Tiere
Drummonds Kriechsternmoos (Plagiomnium drummondii) erkennst Du an seinen charakteristischen, sternfoermig angeordneten Blaettern, die kleine gruene Polster bilden. Diese Pflanze bevorzugt schattige und feuchte Stellen auf dem Gartenboden oder auf altem Holz. Als Moos betreibt es Photosynthese (Energiegewinnung aus Sonnenlicht) und benoetigt keine Ernaehrung durch organische Stoffe. Die Aufnahme von Wasser und Naehrsalzen erfolgt direkt ueber die Blattoberflaeche, da echte Wurzeln fehlen. In Deinem Garten-Oekosystem (Lebensgemeinschaft von Pflanzen und Tieren) übernimmt es die Rolle eines Wasserspeichers, der Feuchtigkeit wie ein Schwamm festhaelt. Winzige Tiere finden in dem dichten Geflecht Schutz und Nahrung, was die Bodenbiologie unterstuetzt. Du kannst unbesorgt sein, denn das Moos besiedelt lediglich freie Nischen und verdraengt keine gesunden Pflanzen. Im Februar zeigt sich das Gewaechs oft besonders kraeftig, da es mit kuehler Feuchtigkeit gut zurechtkommt. Um dieses Moos zu erhalten, solltest Du auf den Einsatz von Chemie verzichten und schattige Bereiche ungestoert lassen. Eine dichte Moosschicht schuetzt zudem den Boden vor Erosion (Abtragung durch Wind und Wasser). Dieses Moos ueberzieht bevorzugt Steine oder Baumstuempfe in Deinem Garten. So traegt es zu einer naturnahen Umgebung bei, die auch in der kalten Jahreszeit gruene Akzente setzt.
Drummonds Kriechsternmoos (Plagiomnium drummondii) ist vollkommen harmlos und ungiftig. Es besteht keine Gefahr fuer Dich oder Deine Haustiere, da die Pflanze keine giftigen Inhaltsstoffe oder wehrhaften Strukturen besitzt.
Die Art (Plagiomnium drummondii) wird taxonomisch (die Einordnung in das biologische System betreffend) zur Familie der Mniaceae (Sternmoosgewaechse) gezaehlt. Sie ist in den gemaessigten Zonen verbreitet und besiedelt dort feuchtes Erdreich oder morsche Baumstaemme. Ihre Lebensweise ist durch den Wechsel von geschlechtlicher Fortpflanzung und ungeschlechtlicher Vermehrung durch Sporen gekennzeichnet. Als autotropher (sich selbst durch Licht ernaehrender) Organismus ist sie ein wichtiger Teil der Bodenflora.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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