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Plantago atrata subsp. atrata
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Wer den Berg-Wegerich (Plantago atrata subsp. atrata) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Die fast schwarzen, kugelig-eiförmigen Blütenähren (Blütenstände) stehen in markantem Kontrast zu den schmalen, dunkelgrünen Blättern. Als robuste Art der Gebirgswiesen bringt er die Widerstandsfähigkeit der Alpen direkt in deinen Garten. Er besiedelt bevorzugt sonnige Plätze mit frischem Boden und trägt zur Stabilität in naturnahen Steinanlagen bei. Da er in Deutschland und der Schweiz heimisch ist, passt er perfekt in eine ökologisch wertvolle Pflanzung. Mit dieser Wahl förderst du die Vielfalt spezialisierter Gebirgspflanzen auf ganz natürliche Weise. Hast du schon einen sonnigen Platz für diesen Charakterkopf reserviert?
Dunkle Ähren, starke Wirkung: Dein alpiner Überlebenskünstler für sonnige Beete.
Obwohl für diese Unterart keine spezifischen Bestäubungsdaten in unserer Datenbank vorliegen, übernimmt der Berg-Wegerich als einheimische Pflanze wichtige Funktionen. Seine Samenstände dienen in den Wintermonaten als natürliche Futterquelle für Vögel, wenn sie über der Schneedecke stehen bleiben. In Steingärten oder alpinen Beeten schließt er ökologische Nischen und bietet Bodenhaftung an sonnigen Stellen. Als Teil der heimischen Flora ist er in das Beziehungsgefüge unserer Insektenwelt integriert. Er fördert die strukturelle Vielfalt im bodennahen Bereich deines Gartens. Mit seinem Einsatz unterstützt du den Erhalt einer Art, die perfekt an das Klima in Deutschland und der Schweiz angepasst ist.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,109 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Berg-Wegerich gehört zur Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae) und ist als Indigen (einheimische Art) in den Gebirgsregionen von Deutschland und der Schweiz verbreitet. Sein typischer Lebensraum sind alpine Rasen und Schuttfluren auf kalkhaltigem Untergrund. Morphologisch (rein äußerlich) unterscheidet er sich von Tiefland-Arten durch seine kompakte Wuchsform und die auffällig dunklen, fast schwarzen Ähren. Er gilt laut Roter Liste als ungefährdet, ist aber ein wichtiger Baustein für die alpine Artenvielfalt in unseren Breiten.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.