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Poa pratensis
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An den kahnförmig zusammenlaufenden Blattspitzen und den pyramidenförmigen Blütenrispen lässt sich das Wiesen-Rispengras (Poa pratensis agg.) sofort erkennen. Es bildet durch unterirdische Ausläufer dichte, trittfeste Rasenflächen und ist das Rückgrat vieler gebietsfremd Wiesen. Als Pflanze mit Arbuskulärer Mykorrhiza (einer Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln) nutzt es Bodenressourcen besonders effizient. Im Naturgarten dient es als wichtiger Bodenfestiger und bietet Kleinstlebewesen geschützte Lebensräume. Wenn du eine robuste, gebietsfremd Basis für deine Wiese suchst, machst du mit dieser Art alles richtig.
Gebietsfremde Art mit dokumentiertem ökologischen Nutzen.
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Als heimische Art ist das Wiesen-Rispengras ein fester Bestandteil unserer Ökosysteme. Die dichten Bestände bieten wertvolle Versteckmöglichkeiten für Käfer und andere Bodenbewohner, die dort Schutz vor Fressfeinden suchen. Da für diese Artgruppe keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, liegt ihr Hauptwert in der Strukturgebung und Bodenstabilität. Die Samen können in den Wintermonaten als Nahrung für Vögel dienen, die in den stehengelassenen Halmen nach Fressbarem suchen. Durch die Verbindung mit Bodenpilzen fördert das Gras zudem ein gesundes Bodenklima, was dem gesamten Gartennetzwerk zugutekommt.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Jul
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,367 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wiesen-Rispengras ist im Garten herrlich unkompliziert und ausdauernd.
Das Wiesen-Rispengras gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet. Es besiedelt natürlicherweise Fettwiesen (nährstoffreiche Wiesen) und Weiden vom Flachland bis in Gebirgslagen. Morphologisch zeichnet es sich durch glatte Halme und eine rinnige Blattoberseite mit zwei hellen Linien, der sogenannten Skispur, aus. Als indigenes Gewächs ist es perfekt an unser regionales Klima angepasst und gilt als ökologisch wertvoller Bestandteil dauerhafter Grünlandgesellschaften.
•pollinator_interactions
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.