Bild folgtKI-generierte IllustrationPolymixis rufocincta
An ihrer beachtlichen Größe und der warmen, oft rötlich-braun gezeichneten Musterung lässt sich die Rotbraune Bandeule (Polymixis rufocincta) sofort erkennen. In deinem Garten tritt dieser Schmetterling, der zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) gehört, meist in einer Generation pro Jahr auf. Da die Art polyphag (viele verschiedene Pflanzen fressend) ist, sind die Raupen wenig wählerisch und knabbern an heimischen Kräutern wie dem Gemeinen Beifuß (Artemisia vulgaris) oder der Gewöhnlichen Goldrute (Solidago virgaurea). Die erwachsenen Falter sind von Mai bis September aktiv und suchen nachts Nektarquellen wie den Gewöhnlichen Dost (Origanum vulgare) oder die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) auf. Besonders wichtig für ihr Überleben ist der Winter: Die Art überwintert als Ei, das oft an trockenen Pflanzenstängeln abgelegt wird. Du kannst sie gezielt fördern, indem du verblühte Stauden und Gräser erst im Frühling zurückschneidest, um die Gelege nicht zu entfernen. In der Schweiz ist dieser wärmeliebende Falter heimisch und schätzt naturbelassene, sonnige Gartenbereiche. Mit einer Körpermasse von etwa 0,07 Gramm gehört er zu den stattlicheren Erscheinungen unter den heimischen Nachtfaltern.
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Die Rotbraune Bandeule besitzt keinen Stachel und ist für Menschen sowie Haustiere absolut unbedenklich. Da sie in ihren Beständen auf strukturreiche Gärten angewiesen ist, solltest du gefundene Tiere oder Gelege an Pflanzenstängeln unangetastet lassen.
Die Rotbraune Bandeule (Polymixis rufocincta) ist ein Schmetterling aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). In der Region ist sie vor allem in der Schweiz nachgewiesen, wobei sie warme, trockene Lebensräume bevorzugt. Die Falter sind dämmerungs- und nachtaktiv und fallen durch ihre charakteristische rötliche Bandzeichnung auf den Vorderflügeln auf. Als polyphage Art sind ihre Larven an keine spezifische Futterpflanze gebunden, was ihnen eine Besiedlung verschiedener naturnaher Gärten ermöglicht.
Körpergröße
large
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
egg
Temperatur
warm
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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