Bild folgtKI-generierte IllustrationPolymixis rufocincta isolata
An der rötlich-grauen Bestäubung der Vorderflügel lässt sich Polymixis rufocincta isolata sofort erkennen. Dieser Nachtfalter aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae) bringt pro Jahr nur eine Generation (univoltin) hervor. Das bedeutet, dass er einen kompletten Jahreszyklus durchläuft, bevor die nächsten Falter schlüpfen. Im zeitigen Frühjahr, oft schon im März, verlassen die jungen Raupen ihre Eihüllen und suchen nach Nahrung. Du findest sie dann an heimischen Wildkräutern wie dem Gewöhnlichen Löwenzahn (Taraxacum officinale) oder dem Kleinen Habichtskraut (Hieracium pilosella). Den Sommer über fressen sich die Larven satt, um sich schließlich im Boden zu verpuppen. Erst im Spätsommer oder Herbst schlüpfen die fertigen Falter und fliegen bis in den November hinein. Den Winter überdauert die Art als Ei, wobei diese Eier sehr widerstandsfähig gegen Frost sind. Wenn du die Art in deinem Garten fördern möchtest, solltest du auf Pestizide verzichten und eine Ecke mit heimischen Wildpflanzen wild wachsen lassen. Da die Puppen im Erdreich ruhen, hilft es zudem, den Boden in den Sommermonaten nicht umzugraben. Ein naturnaher Garten bietet diesem seltenen Gast den idealen Rückzugsort.
Dieser Falter ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher, der weder sticht noch beißt. Da er recht selten ist, solltest du das Tier nicht einfangen oder umsiedeln, sondern dich einfach an seiner Beobachtung erfreuen.
Polymixis rufocincta isolata ist ein Nachtfalter aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Diese Unterart ist vor allem in wärmebegünstigten Lagen verbreitet und bevorzugt trockene, steinige Habitate (Lebensräume). Mit einer Flügelspannweite von etwa 35 bis 45 Millimetern gehört sie zu den mittelgroßen Eulenfaltern. Die Falter sind dämmerungs- und nachtaktiv und fallen durch ihre charakteristische rötliche Färbung auf der grauen Grundfarbe auf. In der Region ist sie ein seltener Vertreter ihrer Gattung.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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