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Polypodium mantoniae
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Auch bekannt als: Polypodium ×mantoniae
An ihren ledrigen, fiederspaltigen (tief eingeschnittenen) Blättern, die auch im tiefsten Winter ihr sattes Grün behalten, lässt sich die Mantons-Tüpfelfarn (Polypodium mantoniae) sofort erkennen. Als gebietsfremd Farn bietet sie ganzjährig wichtige Versteckmöglichkeiten für kleine Bodenbewohner und fördert so ein stabiles Ökosystem im Schattenbereich deines Gartens. Da sie oft auf Mauern oder in Moospolstern siedelt, nutzt sie vertikale Flächen aus, die für andere Pflanzen unbewohnbar sind. Sie zeigt dir zuverlässig an, ob die Luftfeuchtigkeit in deiner grünen Oase stimmt. Wenn du eine schattige, steinig-feuchte Ecke hast, solltest du ihr dort ein dauerhaftes Zuhause geben.
Immergrüner Überlebenskünstler für schattige Mauernischen und Felsen.
Obwohl Farne keine Blüten besitzen und somit keinen Nektar für Bienen bereitstellen, erfüllen sie eine tragende Rolle im Naturgarten. Die immergrünen Wedel der Mantons-Tüpfelfarn bilden wertvolle Mikrohabitate (kleinste Lebensräume) für räuberische Gliedertiere. So finden unter den Blättern verschiedene Spinnenarten und Asseln Schutz vor winterlichem Frost und Fressfeinden. Diese kleinen Helfer sind essenziell für den Stoffkreislauf im Boden. Nach aktuellen Erkenntnissen zur Biodiversität stützen Farne die Nahrungskette, indem sie Lebensraum für jene Organismen bieten, die wiederum Vögeln als Nahrung dienen.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine schweren Vergiftungsunfälle bekannt sind, können die Inhaltsstoffe bei empfindlichen Personen oder beim Verschlucken größerer Mengen Übelkeit auslösen. Achte darauf, dass Kinder die Blätter nicht als Spielzeug in den Mund nehmen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Farn
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Dieser Farn gehört zur Familie der Tüpfelfarngewächse (Polypodiaceae) und stellt eine natürliche Kreuzung aus zwei heimischen Arten dar. Er ist in Österreich weit verbreitet und besiedelt dort bevorzugt kalkhaltige Felsspalten oder alte, bemooste Mauern. Charakteristisch sind die einreihig angeordneten Sporenhaufen auf der Unterseite der Wedel, die der Vermehrung dienen. Im Gegensatz zu vielen anderen Farnen wächst er oft epiphytisch (auf anderen Pflanzen oder Steinen aufsitzend), was ihn morphologisch besonders macht.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.