Noch kein Foto dieser Art verfügbar
Polytrichum juniperinum
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Auch bekannt als: Wacholder-Widertonmoos
An den blaugrünen, nadelartigen Blättchen, die wie Miniatur-Wacholderzweige aus dem Boden ragen, lässt sich das Wacholder-Widdertonmoos (Polytrichum juniperinum) sofort erkennen. Es ist ein wertvoller Pionier – also ein Erstbesiedler – für extrem magere und saure Gartenbereiche. Da es Feuchtigkeit wie ein Schwamm speichert, schützt es den Boden an sonnigen Stellen vor dem Austrocknen und beugt Erosion (Bodenabtrag) vor. Da keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, liegt sein Wert primär in der Regulierung des Wasserhaushalts und als Lebensraum für kleinste Bodenlebewesen. Wenn du karge, kalkfreie Ecken in deinem Garten hast, solltest du diesem robusten Moos unbedingt einen Platz anbieten.
Robuster Überlebenskünstler für saure Böden und trockene Sonnenplätze.
In der ökologischen Gestaltung dient dieses Moos vor allem als wichtiger Wasserspeicher und Stabilisator auf offenen Bodenflächen. Es besiedelt Nischen, in denen andere Pflanzen aufgrund von Nährstoffmangel und Trockenheit nicht überleben können. Durch seine dichten Polster schafft es ein stabiles Mikroklima (Kleinklima in Bodennähe) für Mikroorganismen und kleinste Wirbellose. Da keine spezifischen Daten zu Bestäubern oder Raupenfutterpflanzen vorliegen, wird sein ökologischer Wert durch die Bodenverbesserung und den Winterschutz für Bodenbewohner definiert. Es ist ein Spezialist für die biologische Vielfalt auf Extremstandorten.
Nach den vorliegenden Daten gilt das Wacholder-Widdertonmoos als nicht kindersicher. Auch wenn keine akuten Vergiftungen bei Kontakt bekannt sind, sollte ein Verzehr der Pflanzenteile vermieden werden. Eine Verwechslung mit anderen Arten der Gattung Polytrichum ist möglich, diese sind jedoch in ihren Eigenschaften für den Gartenbesitzer sehr ähnlich.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Moos
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Wacholder-Widdertonmoos gehört zur Familie der Polytrichaceae (Widdertonmoosgewächse) innerhalb der Ordnung Polytrichales. Es ist in Österreich sowie weiten Teilen Mitteleuropas heimisch und besiedelt bevorzugt Xerothermstandorte (trockene, warme Standorte). Botanisch auffällig sind die lanzettlichen Blättchen, deren Ränder zum Schutz vor Verdunstung über die Oberseite eingeschlagen sind. Als Moos bildet es keine Blüten, sondern Sporenkapseln aus, die anfangs von einer filzigen, glöckchenartigen Haube geschützt werden.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.