Bild folgtKI-generierte IllustrationPotamogeton crispus
Du erkennst das Krause Laichkraut (Potamogeton crispus) an seinen länglichen, am Rand stark gewellten Blättern, die fast wie rötlich-grüner Unterwasser-Salat aussehen. Diese heimische Wasserpflanze ist ein hervorragender Sauerstoffspender und hilft dir dabei, das biologische Gleichgewicht in deinem Teich zu halten. Da sie Nährstoffe direkt aus dem Wasser aufnimmt, wirkt sie effektiv gegen übermäßiges Algenwachstum. Für Wasserorganismen und Amphibienlarven bietet das dichte Blattwerk wertvolle Verstecke unter der Oberfläche. Wenn du klares Wasser und ein gesundes Ökosystem schätzt, ist diese Pflanze die richtige Wahl für dein Gartenprojekt.
Der natürliche Klärfilter und Sauerstoffspender für einen klaren Gartenteich.
Das Krause Laichkraut fungiert in deinem Teich als wichtiger Sauerstoffproduzent und natürlicher Wasserfilter. Indem es überschüssige Nährstoffe bindet, entzieht es den Algen die Nahrungsgrundlage und sorgt für eine höhere Wasserqualität. Die dichten Unterwasserbestände bilden einen geschützten Lebensraum für zahlreiche Kleinstlebewesen. Da die Pflanze bereits sehr früh im Jahr austreibt, bietet sie schon im zeitigen Frühjahr Deckung für Wasserorganismen. Im Winter dienen die am Boden liegenden Pflanzenteile als Rückzugsort für die Fauna des Teichgrunds.
Das Krause Laichkraut wird als nicht kindersicher eingestuft. Obwohl keine spezifische Giftwirkung bekannt ist, sollte die Pflanze nicht verzehrt werden. In Gärten mit kleinen Kindern ist bei Wasserpflanzen ohnehin Vorsicht geboten, da die für das Laichkraut notwendigen Wassertiefen ein allgemeines Sicherheitsrisiko darstellen.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.5 m
Standort: Wähle eine Stelle im Halbschatten, damit das Teichwasser im Sommer nicht zu stark überhitzt.
Wassertiefe: Die ideale Pflanztiefe liegt zwischen 30 und 100 Zentimetern.
Boden: Als Mittelzehrer (Pflanze mit mäßigem Nährstoffbedarf) gedeiht sie in normalem Teichsubstrat oder direkt im Schlamm.
Pflanzzeit: Setze das Laichkraut von März bis Mai oder im Herbst von September bis November ein, solange das Wasser frostfrei ist.
Pflege: Die Art ist sehr pflegeleicht; ein Rückschnitt ist nur nötig, wenn sie zu viel Fläche einnimmt.
Vermehrung: Das geschieht meist von selbst über die Turionen (winterharte Knospen) oder durch Teilung der Ausläufer.
Winter: Die grünen Teile sterben im Herbst ab, während die Pflanze am Teichgrund überwintert.
Kombinationsempfehlung: Eine gute Partnerin ist der Tannenwedel (Hippuris vulgaris). Beide Arten sind heimisch, teilen ähnliche Standortansprüche und fördern gemeinsam die Sauerstoffanreicherung im Wasser.
Das Krause Laichkraut (Potamogeton crispus) gehört zur Familie der Laichkrautgewächse (Potamogetonaceae). Es ist eine indigene Art in Deutschland, Österreich und der Schweiz und besiedelt dort stehende oder langsam fließende Gewässer. Die Pflanze wächst fast vollständig untergetaucht und bildet bis zu zwei Meter lange Stängel aus. Eine morphologische Besonderheit sind die Turionen (winterharte Dauerknospen), die sich im Spätsommer bilden, zu Boden sinken und dort die kalte Jahreszeit überdauern, um im Frühjahr neu auszutreiben.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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