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Potamogeton crispus
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Du erkennst das Krause Laichkraut (Potamogeton crispus) an seinen länglichen, am Rand stark gewellten Blättern, die fast wie rötlich-grüner Unterwasser-Salat aussehen. Diese heimische Wasserpflanze ist ein hervorragender Sauerstoffspender und hilft dir dabei, das biologische Gleichgewicht in deinem Teich zu halten. Da sie Nährstoffe direkt aus dem Wasser aufnimmt, wirkt sie effektiv gegen übermäßiges Algenwachstum. Für Wasserorganismen und Amphibienlarven bietet das dichte Blattwerk wertvolle Verstecke unter der Oberfläche. Wenn du klares Wasser und ein gesundes Ökosystem schätzt, ist diese Pflanze die richtige Wahl für dein Gartenprojekt.
Der natürliche Klärfilter und Sauerstoffspender für einen klaren Gartenteich.
Das Krause Laichkraut fungiert in deinem Teich als wichtiger Sauerstoffproduzent und natürlicher Wasserfilter. Indem es überschüssige Nährstoffe bindet, entzieht es den Algen die Nahrungsgrundlage und sorgt für eine höhere Wasserqualität. Die dichten Unterwasserbestände bilden einen geschützten Lebensraum für zahlreiche Kleinstlebewesen. Da die Pflanze bereits sehr früh im Jahr austreibt, bietet sie schon im zeitigen Frühjahr Deckung für Wasserorganismen. Im Winter dienen die am Boden liegenden Pflanzenteile als Rückzugsort für die Fauna des Teichgrunds.
Das Krause Laichkraut wird als nicht kindersicher eingestuft. Obwohl keine spezifische Giftwirkung bekannt ist, sollte die Pflanze nicht verzehrt werden. In Gärten mit kleinen Kindern ist bei Wasserpflanzen ohnehin Vorsicht geboten, da die für das Laichkraut notwendigen Wassertiefen ein allgemeines Sicherheitsrisiko darstellen.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,497 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Krause Laichkraut (Potamogeton crispus) gehört zur Familie der Laichkrautgewächse (Potamogetonaceae). Es ist eine indigene Art in Deutschland, Österreich und der Schweiz und besiedelt dort stehende oder langsam fließende Gewässer. Die Pflanze wächst fast vollständig untergetaucht und bildet bis zu zwei Meter lange Stängel aus. Eine morphologische Besonderheit sind die Turionen (winterharte Dauerknospen), die sich im Spätsommer bilden, zu Boden sinken und dort die kalte Jahreszeit überdauern, um im Frühjahr neu auszutreiben.
•TRY v6.0 / Dataset 516 Czech flora flowering months (via public Request 47350) — CC BY 4.0Data delivery and licence basis: TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15) under current TRY public-trait IP Guidelines. Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904. Attribute original reference: Kaplan, Z. et al. (eds.) (2019). Klíč ke květeně České republiky, 2nd ed., Academia, Praha.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.