Bild folgtKI-generierte IllustrationPotamogeton fluitans
Auch bekannt als: Potamogeton ×fluitans
An ihren länglichen, rötlich-braun schimmernden Schwimmblättern lässt sich das Flutende Laichkraut (Potamogeton fluitans) sofort erkennen. Da sie dichte Bestände bilden kann, bietet sie Schutz für viele Wasserbewohner, ist jedoch aufgrund ihres Wuchses nicht als kindersicher eingestuft. Als Gärtner profitierst du von ihrer reinigenden Wirkung auf das Wasser und der effektiven Unterdrückung von Algen durch Beschattung. Hast du schon einmal beobachtet, wie die filigranen Ähren im Sommer knapp über die Wasseroberfläche ragen?
Heimischer Sauerstoffprofi für klare Teiche und kühles Wasser.
Als heimische Wasserpflanze in Österreich leistet das Flutende Laichkraut einen wesentlichen Beitrag zur Sauerstoffanreicherung deines Teichs. Die dichten Unterwasserstrukturen bieten einen geschützten Lebensraum und wichtige Rückzugsmöglichkeiten für zahlreiche Wasserbewohner. Durch die Beschattung der Oberfläche mittels der Schwimmblätter wird die Erwärmung des Wassers an heißen Tagen deutlich reduziert. Dies bremst das Wachstum von Algen effektiv und trägt so zu einer stabilen Wasserqualität bei. Auch wenn keine konkreten Daten zu Bestäubern vorliegen, ist die Pflanze für das biologische Gleichgewicht im Wasser von großer Bedeutung. Sie dient vielen Tieren als Ruheplatz direkt an der Wasseroberfläche.
Das Flutende Laichkraut wird als nicht kindersicher eingestuft. Zwar ist die Pflanze selbst nicht giftig, aber in den langen, dichten Unterwassertrieben können sich spielende Kinder oder Haustiere verfangen. Achte daher besonders an tieferen Teichstellen auf eine entsprechende Aufsicht oder Absicherung.
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Pflanze das Flutende Laichkraut (Potamogeton fluitans) am besten zwischen März und Mai oder von September bis Ende November in die Tiefwasserzone deines Teichs.
Die Pflanze ist in Österreich heimisch und somit bestens an unser Klima angepasst.
Wähle einen Standort in stehenden oder langsam fließenden Wasserbereichen mit ausreichend Platz.
Als Substrat im Pflanzkorb oder direkt am Teichgrund eignet sich eine Mischung aus Sand und etwas Lehm.
Achte darauf, dass die Wassertiefe mindestens 30 bis 60 Zentimeter beträgt, damit sich die Schwimmblätter gut entfalten können.
Die Pflege ist unkompliziert, da die Pflanze winterhart ist und im Schlamm überdauert.
Sollte der Wuchs zu üppig werden, kannst du die Triebe im Sommer einfach mit einer Schere einkürzen.
Eine Vermehrung gelingt am einfachsten durch das Teilen des Wurzelstocks im Frühjahr.
Es ist ratsam, abgestorbene Pflanzenteile im Winter stehen zu lassen, um den Gasaustausch unter dem Eis zu fördern.
Gute Partnerin: Die Weiße Seerose (Nymphaea alba) – beide teilen ähnliche Ansprüche an die Wassertiefe und fördern durch ihre Blattflächen ein kühles, algenfreies Teichklima.
Das Flutende Laichkraut (Potamogeton fluitans) gehört zur Familie der Laichkrautgewächse (Potamogetonaceae). Diese Art ist in Österreich heimisch und besiedelt dort bevorzugt stehende oder langsam fließende Gewässer. Typisch sind die zwei unterschiedlichen Blattformen: schmale Unterwasserblätter und ledrige, ovale Schwimmblätter an der Oberfläche. Die Pflanze ist ausdauernd und übersteht den Winter durch kräftige Wurzelstöcke im schlammigen Untergrund.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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