Bild folgtKI-generierte IllustrationPotamogeton gramineus × perfoliatus
An den glänzenden, oft durchscheinenden Unterwasserblättern, die in ihrer Form zwischen schmalen Grasblättern und stängelumfassenden Blättern variieren, lässt sich das Glänzende Laichkraut (Potamogeton gramineus × perfoliatus) sofort erkennen. Als heimische Wasserpflanze ist diese Naturhybride ein wichtiger Baustein für die Stabilität Deines Gartenteichs. Sie trägt zur Sauerstoffversorgung bei und bietet durch ihren dichten Wuchs wertvollen Lebensraum unter der Wasseroberfläche. In Deinem ökologisch ausgerichteten Garten hilft sie dabei, das Algenwachstum durch Nährstoffbindung zu begrenzen. Wenn Du eine seltene und vitale Pflanze für Deine Wasserzone suchst, ist sie die ideale Wahl.
Heimische Sauerstoffquelle und seltener Blickfang für Deinen Naturteich.
Nach aktuellen ökologischen Erkenntnissen spielt diese heimische Hybride eine wesentliche Rolle für das Mikroklima in Deinem Teich. Da keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, liegt ihr Hauptnutzen in der Strukturgebung unter Wasser. Sie bietet Schutz und Deckung für die aquatische Fauna. Als Sauerstoffspender verbessert sie die Lebensbedingungen für alle Teichbewohner maßgeblich. Die Pflanze ist ein natürlicher Bestandteil der regionalen Gewässerflora Deutschlands und fördert die biologische Selbstreinigung des Wassers. Durch ihre Mykorrhizierung ist sie zudem eng mit dem Bodenökosystem des Teichgrunds vernetzt.
Das Glänzende Laichkraut ist als nicht kindersicher eingestuft. Dies bezieht sich vor allem auf den Standort im tiefen Wasser, der für kleine Kinder eine Gefahr durch Ertrinken darstellt. Die Pflanze selbst ist ungiftig, und es besteht keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.29 m
Das Glänzende Laichkraut benötigt einen sonnigen bis halbschattigen Platz in Deinem Gartenteich.
Wähle eine Wassertiefe zwischen 30 und 100 Zentimetern.
Der Boden am Teichgrund sollte feinkörnig und nährstoffreich sein, damit die Rhizome (waagerecht wachsende Erdsprosse) gut Fuß fassen können.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange das Wasser offen ist.
Zur Pflanzung kannst Du die Pflanze in spezielle Gitterkörbe setzen, um ein unkontrolliertes Ausbreiten zu verhindern.
Eine Pflege ist kaum nötig, jedoch solltest Du abgestorbene Pflanzenteile im Spätherbst entfernen, um den Nährstoffeintrag im Teich gering zu halten.
Die Vermehrung gelingt einfach durch die Teilung der Wurzelstöcke im Frühjahr.
Gute Partnerin: Das Ährige Tausendblatt (Myriophyllum spicatum) – beide Arten sind heimisch, ergänzen sich in der Unterwasserstruktur und fördern gemeinsam die Wasserqualität.
Das Glänzende Laichkraut ist eine natürliche Hybride aus der Familie der Laichkrautgewächse (Potamogetonaceae). Es handelt sich um eine Kreuzung zwischen dem Grasblättrigen Laichkraut (Potamogeton gramineus) und dem Durchwachsenen Laichkraut (Potamogeton perfoliatus). Die Pflanze ist in Deutschland heimisch und besiedelt vorzugsweise saubere, stehende oder langsam fließende Gewässer. Eine Besonderheit ist die Ausprägung einer Arbuskulären Mykorrhiza (AM), einer Symbiose zwischen Pflanzenwurzeln und Pilzen, die die Nährstoffaufnahme im Gewässergrund verbessert.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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