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Potentilla argyrophylla
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Auch bekannt als: Potentilla argyrophylla
An ihren silbrig glänzenden, fein behaarten Blättern lässt sich die Silber-Fingerkraut (Potentilla argyrophylla) sofort erkennen. In deinem Garten übernimmt sie die Rolle einer robusten Spezialistin für sonnige, karge Plätze, die auch bei Hitze nicht so schnell schlappmacht. Da sie in ihrer Heimat Teil des natürlichen Gefüges ist, unterstützt sie dort die lokale Tierwelt auf mageren Standorten. Mit dieser Wahl zeigst du, dass du auch schwierigen Ecken in deinem Garten ökologisches Leben einhauchst.
Silberglanz für karge Ecken: Die robuste Österreicherin für deinen Steingarten.
Als in Österreich heimische Art ist die Silber-Fingerkraut eng mit der dortigen Gebirgsflora verzahnt. Sie besiedelt Nischen, in denen nur wenige andere Pflanzen überleben können, und trägt so zur biologischen Vielfalt an Felshängen bei. Die Pflanze dient zudem der Festigung von Boden in erosionsgefährdeten Lagen. Da für diese spezifische Art keine detaillierten Bestäubungsdaten vorliegen, liegt ihr Hauptbeitrag im Erhalt regionaler Pflanzengesellschaften auf kargen Standorten. Damit bietest du den Bewohnern deines Gartens einen Lebensraum, der natürlichen alpinen Standorten nachempfunden ist. Sie stellt eine wichtige Ressource in einer Umgebung dar, die sonst oft pflanzenarm ist.
In den Datenbanken wird die Silber-Fingerkraut als nicht kindersicher geführt. Es ist daher ratsam, die Pflanze in Bereichen wie Steingärten zu platzieren, die nicht als direkte Spielfläche für kleine Kinder dienen. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten besteht bei genauer Betrachtung der silbrigen Blätter praktisch nicht.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Sep
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Silber-Fingerkraut ist eine charakteristische Art der Hochgebirge und findet ihre Heimat in unserer Region in Österreich. Sie besiedelt dort bevorzugt Urgestein (kieselsäurehaltiges Gestein wie Granit oder Gneis) und kommt auf mageren (nährstoffarmen) Bergwiesen vor. Auffällig ist ihr niedriger, polsterbildender Wuchs, der sie vor den harschen Winden in alpinen Lagen schützt. Die Blätter sind handförmig geteilt und weisen eine dichte, weiße Behaarung auf, welche das Sonnenlicht reflektiert und so vor Austrocknung schützt.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.