Bild folgtKI-generierte IllustrationPotentilla cinerea
An seinem polsterartigen Wuchs und den leuchtend gelben Schalenblüten lässt sich das Sand-Fingerkraut (Potentilla cinerea) sofort erkennen. Als Spezialist für karge Standorte ist diese kleine Staude ein wertvoller Überlebenskünstler für deinen Naturgarten. Besonders in den Monaten April bis Juli bietet sie Insekten, die auf trockenwarme Lebensräume spezialisiert sind, ein verlässliches Nahrungsangebot. Mit einer Wuchshöhe von gerade einmal 0.08 m eignet es sich hervorragend als natürlicher Bodendecker auf sandigen Flächen. Du schaffst damit ein wichtiges Trittsteinbiotop (vernetzender Lebensraum) für die heimische Artenvielfalt. Wenn du eine pflegeleichte Pflanze für heiße Südlagen suchst, machst du mit dieser Wahl alles richtig.
Goldgelber Teppich für Sonnenanbeter: Nur 8 cm hoch und extrem trockenresistent.
Nach aktuellen ökologischen Daten ist das Sand-Fingerkraut ein wichtiger Bestandteil von Magerrasen-Ökosystemen. Da die Blütezeit bereits im April beginnt, dient es als frühe Kraftquelle für Bestäuber, die in trockenen Habitaten (Lebensräumen) unterwegs sind. Die Blattstruktur bietet mit einer Fläche von 333.66 mm² einen dichten Schutzfilm über dem Boden, der die Verdunstung reduziert und Kleinstlebewesen Deckung gibt. Da die Pflanze konsequent als Schwachzehrer an nährstoffarme Verhältnisse angepasst ist, fördert sie die spezialisierte Vielfalt auf Standorten, die sonst oft veröden. Auch ohne spezifische Bestäuberlisten in der Datenbank gilt sie als wichtiger Anzeiger für intakte, trockene Magerwiesen.
Bitte beachte, dass das Sand-Fingerkraut laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft wird. Achte daher besonders bei kleinen Kindern darauf, dass keine Pflanzenteile verschluckt werden. Im Zweifelsfall oder bei Unwohlsein nach Kontakt ist der Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240 erreichbar.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Apr – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.08 m
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, da die Pflanze einen Lichtwert von 9 (volle Sonne) benötigt.
Boden: Der Untergrund sollte ein Schwachzehrer-Boden (magerer, nährstoffarmer Boden) sein; ideal sind sandige Substrate.
Feuchtigkeit: Halte den Platz trocken (Feuchtezahl 3); das Sand-Fingerkraut verträgt keine Staunässe.
Pflanzzeit: Setze die Staude im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden offen ist.
Bodenvorbereitung: Bei festen Böden solltest du reichlich Sand einmischen, um eine gute Drainage (Wasserabfluss) zu gewährleisten.
Wuchshöhe: Plane die Pflanze als Vordergrundart ein, da sie exakt 0.08 m hoch wird.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht notwendig; die Pflanze erhält sich durch ihren kompakten Wuchs von selbst.
Gute Partnerin: Die Heide-Nelke (Dianthus deltoides) – sie teilt die Vorliebe für trockene, magere Standorte und sorgt für einen schönen Farbkontrast.
Das Sand-Fingerkraut gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Sein natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und sonnige Felsfluren auf kalkarmen Böden. Die krautige Pflanze wächst nicht verholzt und zeichnet sich durch ihre breitblättrige Blattform mit einer Fläche von etwa 333.66 mm² aus. Durch ihre bodennahe Wuchsform von nur 0.08 m entgeht sie effektiv dem Austrocknen durch Wind. Diese morphologische (gestaltliche) Anpassung macht sie zu einem typischen Bewohner nährstoffarmer Extremstandorte.
2 Videos zu Sand-Fingerkraut


•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →