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Potentilla frigida
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Auch bekannt als: Gletscher-Fingerkraut
Unverwechselbar ist das Gletscher-Fingerkraut (Potentilla frigida) durch seinen polsterförmigen Wuchs und die zierlichen, gelben Blüten, die über den dreiteiligen, silbrig behaarten Blättern stehen. In deinem Garten ist diese Art besonders wertvoll, wenn du extreme Standorte wie karge Mauerkronen oder Steingärten ökologisch aufwerten möchtest. Als hochalpine Spezialistin besetzt sie ökologische Nischen auf sauren Gesteinsböden, in denen herkömmliche Gartenstauden kaum Überlebenschancen haben. Wenn du einen sonnigen, steinigen Platz hast, ist diese Pflanze genau die richtige Wahl für dich.
Alpine Spezialistin: Gelber Blütenzauber für karge und sonnige Felsspalten.
Obwohl für diese spezifische Art keine detaillierten Bestäubungsdaten vorliegen, übernimmt sie als heimische Wildpflanze eine wichtige Funktion in spezialisierten Ökosystemen. Sie bietet in extremen, kargen Lagen, in denen nur wenige Arten gedeihen, eine Nahrungsquelle für die dort ansässige Gebirgsfauna. Als Bodenfestiger trägt sie zur Stabilität von Schutthalden bei und bietet Struktur in ansonsten vegetationsarmen Bereichen. In deinem Garten schließt sie die Lücke für Insekten, die auf alpine Pflanzen spezialisiert sind.
In der Datenbank wird das Gletscher-Fingerkraut als nicht kindersicher geführt, weshalb es im Garten so platziert werden sollte, dass kleine Kinder keinen direkten Zugriff darauf haben. Eine Verwechslung mit stark giftigen Pflanzen der Hochalpen ist bei genauer Betrachtung der typischen Rosengewächs-Blüte unwahrscheinlich. Dennoch sollte bei der Gartenplanung die Vorsicht im Vordergrund stehen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,067 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Gletscher-Fingerkraut gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) innerhalb der Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Es ist in der Region primär in Österreich heimisch und besiedelt dort die hochalpine Stufe. Sein natürlicher Lebensraum sind Silikatfelsfluren (Pflanzengesellschaften auf kalkarmem Gestein) und Schutthalden. Ein markantes Merkmal ist die dichte Behaarung der Blätter, die als Verdunstungsschutz in extremen Höhenlagen dient und der Pflanze ein silbriges Aussehen verleiht.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.