Bild folgtKI-generierte IllustrationPotentilla spuria
Typisch für das Bastard-Fingerkraut (Potentilla spuria) sind seine niederliegenden, oft rötlich angelaufenen Stängel und die sieben- bis neunteiligen, gefiederten Blätter. Durch die Besiedlung von kargen Flächen bietet sie spezialisierten Insekten der Trockenbiotope einen wichtigen Lebensraum und fördert so die Artenvielfalt in sonnigen Gartenbereichen. Wenn du eine robuste Pflanze für eine schwierige, sonnige Böschung suchst, ist diese Art eine ausgezeichnete Wahl.
Ein robuster Überlebenskünstler für sonnige Magerstandorte und trockene Böschungen.
Als heimische Art Österreichs spielt das Bastard-Fingerkraut eine wichtige Rolle in der Vernetzung von Trockenlebensräumen. Da keine spezifischen Bestäuberdaten in der Datenbank vorliegen, ist allgemein bekannt, dass Fingerkraut-Arten oft von kleinen Wildbienen und Schwebfliegen besucht werden, die in Magerwiesen heimisch sind. Die Pflanze dient als Strukturbildner auf kargen Böden und trägt zur Bodenbefestigung an sonnigen Hängen bei. Durch ihre Anpassung an extreme Trockenheit bleibt sie auch in heißen Sommern eine verlässliche Komponente im Ökosystem. Die Samen können in den Wintermonaten eine kleine Nahrungsquelle für am Boden lebende Tiere darstellen.
Nach den vorliegenden Daten ist die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft, weshalb sie in Gärten mit kleinen Kindern mit Bedacht platziert werden sollte. Es besteht eine gewisse Verwechslungsgefahr mit anderen gelb blühenden Fingerkräutern, die jedoch meist ähnliche Eigenschaften besitzen. Ein Verzehr der Pflanzenteile sollte sicherheitshalber vermieden werden.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Wähle für das Bastard-Fingerkraut einen vollsonnigen Platz aus, da es viel Licht für die Blütenbildung benötigt.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher nährstoffarm sein; herkömmliche Gartenerde kannst du mit etwas Sand oder Kies abmagern.
Die Pflanze bevorzugt trockene Bedingungen und kommt mit sehr wenig Wasser aus, was sie ideal für den Klimawandel macht.
Staunässe musst du unbedingt vermeiden, da die Wurzeln sonst faulen könnten.
Ideale Pflanzzeiten sind das Frühjahr (März bis Mai) oder der Herbst (September bis November), sofern der Boden frostfrei ist.
Eine Düngung ist nicht erforderlich und würde den natürlichen Wuchs eher stören.
Die Vermehrung kann durch Teilung im Frühjahr oder über die Aussaat erfolgen.
Ein Rückschnitt ist nicht notwendig, du kannst aber Verblühtes entfernen, um die Optik zu pflegen.
Gute Partnerin: Die Berg-Aster (Aster amellus) – beide teilen die Vorliebe für trockene, kalkreiche Standorte und ergänzen sich hervorragend in der Blütezeit.
Das Bastard-Fingerkraut (Potentilla spuria) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) innerhalb der Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Es ist primär in Österreich beheimatet und besiedelt dort natürliche Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie felsige Hänge. Morphologisch zeichnet es sich durch seine gelben Blüten und die charakteristische Blattform aus, wobei die Teilblätter oft eng beieinander stehen und die Pflanze insgesamt einen eher niedrigen, bodennahen Wuchs zeigt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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