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Primula elatior x veris
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Du erkennst diese hybride Schlüsselblume an ihren schwefelgelben Blüten, die in einer Dolde (Blütenstand, bei dem alle Stiele von einem Punkt ausgehen) auf einem kräftigen Stängel sitzen, sowie an den runzeligen, eiförmigen Blättern. Sie zeigt dir, wie lebendig Natur sein kann, wenn sich zwei Arten begegnen. Wenn du einen halbschattigen Platz unter Sträuchern hast, ist sie genau die richtige Wahl. Mit deiner Pflege hilfst du dabei, solche regionalen Besonderheiten im Siedlungsraum zu bewahren.
Österreichs seltene Naturschönheit: Die Brücke zwischen unseren Schlüsselblumen.
Diese Schlüsselblume ist in Österreich heimisch und ein natürlicher Bestandteil der dortigen Pflanzengesellschaften. Mit ihrer Pflanzung förderst du die genetische Vielfalt in deinem Garten. Sie besetzt wichtige ökologische Nischen an Gehölzrändern und auf Wiesen. Da sie perfekt an das regionale Klima angepasst ist, bildet sie eine stabile Basis für das heimische Ökosystem (Beziehungsgefüge der Natur). In naturnahen Gärten dient sie als wertvoller Strukturbildner im zeitigen Frühjahr. Du unterstützt durch ihre Verwendung den Erhalt einer besonderen regionalen Wuchsform. So leistest du einen direkten Beitrag zum Artenschutz auf lokaler Ebene.
Primula elatior x veris (Primel (Zimmerstaude)) gilt als leicht giftig. Giftige Teile: Wurzeln, Blaetter, Blueten. Wirkstoff: Saponin, Primin (Kontaktallergen). Bei Beschwerden: Giftnotruf: 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Mai
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,14 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Diese Schlüsselblume bevorzugt einen Platz im Halbschatten, idealerweise unter laubabwerfenden Gehölzen. Der Boden sollte frisch bis feucht und gut mit Nährstoffen versorgt sein, damit sie sich kräftig entwickelt.
Diese Pflanze ist eine natürliche Hybride (Kreuzung) aus der Hohen Schlüsselblume (Primula elatior) und der Echten Schlüsselblume (Primula veris). Sie gehört zur Familie der Primelgewächse (Primulaceae) innerhalb der Ordnung der Heidekrautartigen (Ericales). In der Region Österreich tritt sie dort auf, wo sich die Verbreitungsgebiete der beiden Elternarten überschneiden. Du erkennst sie an ihren Merkmalen, die zwischen den Eltern liegen, wie etwa der weiten Blütenröhre. Die Blätter bilden eine grundständige Rosette (ringförmige Anordnung der Blätter am Boden).
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.