Bild folgtKI-generierte IllustrationPrunus padus subsp. padus
Wer die Gewöhnliche Trauben-Kirsche (Prunus padus subsp. padus) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Besonders die herabhängenden, weißen Blütentrauben, die im Mai und Juni erscheinen, sind ein markantes Erkennungsmerkmal. Als indigenes (einheimisches) Gehölz in Deutschland und der Schweiz ist sie eine wertvolle Bereicherung für naturnahe Gärten, da sie perfekt an unser Klima angepasst ist. Du kannst mit ihr wunderbar schattige Bereiche ökologisch aufwerten, in denen viele andere Pflanzen nur schwer gedeihen. Wenn du nach einem robusten, heimischen Baum oder Strauch suchst, der Struktur gibt, liegst du hier genau richtig.
Heimische Schattenkönigin mit prächtigen Blütentrauben für den Naturgarten.
Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist die Gewöhnliche Trauben-Kirsche aufgrund ihrer Blütezeit von Mai bis Juni eine wichtige Futterquelle im späten Frühling. Ihr Status als indigene (einheimische) Art macht sie zu einem wertvollen Baustein für die regionale Artenvielfalt. Da sie an schattigen Standorten wächst, bietet sie ökologischen Nutzen an Plätzen, die für viele andere Blühpflanzen unzugänglich sind. Als Archäophyt (Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) oder indigenes Gewächs ist sie zudem optimal in die hiesigen Lebensgemeinschaften integriert.
Achtung: Die Gewöhnliche Trauben-Kirsche ist als nicht kindersicher eingestuft. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen, solltest du daher auf die Standortwahl achten, da Teile der Pflanze Stoffe enthalten können, die bei Verzehr problematisch sind.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Jun
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
10.05 m
Standort : Die Pflanze bevorzugt Schatten und ist ideal für Gartenbereiche mit wenig direktem Licht.
Boden : Die Erde sollte frisch (mäßig feucht) sein; sie kommt am besten mit einer gleichmäßigen Bodenfeuchtigkeit zurecht.
Nährstoffe : Als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) benötigt sie einen normalen Boden ohne übermäßige Düngergaben.
Pflanzzeit : Du kannst sie im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November setzen, sofern der Boden offen und frostfrei ist.
Wuchs : Sie entwickelt sich zu einem kräftigen Strauch oder kleinen Baum und benötigt ausreichend Platz zur Entfaltung.
Pflege : Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich, kann aber zur Verjüngung durchgeführt werden.
Kombination : Eine gute Partnerin ist die Wald-Erdbeere (Fragaria vesca) – beide sind heimisch und teilen die Vorliebe für frische, eher schattige Standorte an Waldrändern.
Die Gewöhnliche Trauben-Kirsche (Prunus padus subsp. padus) ist ein Mitglied der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und gehört zur Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Ihr Verbreitungsgebiet umfasst weite Teile Mitteleuropas, wobei sie in Deutschland und der Schweiz als indigen (einheimisch) gilt. Typische Lebensräume sind frische Standorte in Auwäldern oder an Waldrändern. Morphologisch fällt sie durch ihren oft mehrstämmigen Wuchs und die charakteristischen Traubenblütenstände aus, die sie deutlich von anderen Kirschenarten unterscheiden.
3 Videos zu Gewöhnliche Trauben-Kirsche



•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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