Bild folgtKI-generierte IllustrationPseudeuophrys erratica (Walckenaer, 1826)
Der Rinden-Keilspringer (Pseudeuophrys erratica) zeichnet sich durch seine aktive Jagdstrategie ohne Netzbau aus, bei der er Beutetiere durch gezielte Sprünge erbeutet. Du erkennst ihn an seinem ruckartigen Verhalten, während er vertikale Strukturen wie Mauern oder Stämme in deinem Garten absucht. Dieses Tier nutzt sein Habitat (den angestammten Lebensraum eines Tieres) sehr effizient, indem es aktiv nach Nahrung sucht, statt in einem Netz auf Beute zu warten. In deinem Garten agiert er als nützlicher Helfer, der die Populationen von Blattläusen und Mücken reguliert. Da er zu den Springspinnen gehört, verfügt er über ein ausgezeichnetes Sehvermögen für die Jagd am Tag. Du kannst ihn gezielt fördern, indem du Gartenstrukturen wie Totholz oder Steinhaufen einfach unangetastet belässt. Solche natürlichen Elemente bieten ihm wertvollen Schutz und Jagdreviere zugleich. Im Februar ist er bereits als heimische (natürlicherweise in der Region vorkommende) Art in unseren Gärten präsent. Es ist wichtig, dass du keine Pestizide (chemische Mittel zur Schädlingsbekämpfung) einsetzt, um sein Überleben zu sichern. Da er keine Fangnetze webt, bleiben deine Gartenwege und Sträucher frei von klebrigen Spinnweben. Seine Anwesenheit ist ein Kompliment für die ökologische Qualität deiner Grünanlage. Wenn du ihn genau beobachtest, wirst du seine faszinierende Präzision beim Anspringen der Beute bewundern.
Diese Spinne ist für Menschen vollkommen harmlos und verhält sich nicht aggressiv. Ihr Beißwerkzeug ist zu klein und zu schwach, um die menschliche Haut zu durchdringen, weshalb keine Verletzungsgefahr besteht.
Der Rinden-Keilspringer (Pseudeuophrys erratica) wird in die Familie Salticidae (Springspinnen) innerhalb der Ordnung Araneae (Webspinnen) eingeordnet. Sein Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien. Die Art gilt in diesen Regionen als heimisch und bevorzugt sonnige Standorte in Gärten oder an Gebäudewänden. Taxonomisch (nach der biologischen Systematik) gehört er zu den aktiv jagenen Spinnenarten ohne festen Standort.
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•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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