Noch kein Foto dieser Art verfügbar
Ptilodon capucina
Auch bekannt als: Kamel-Zahnspinner
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Auffällig ist bei dem Kamel-Zahnspinner (Ptilodon capucina) vor allem der markante Haarschopf auf dem Rücken, der im Profil wie ein kleiner Höcker wirkt. Du erkennst den Falter zudem an seiner warmen, rotbraunen Färbung und den gezackten Flügelrändern, die im Ruhezustand wie ein trockenes Blatt wirken. Die Art bringt zwei Generationen pro Jahr hervor, wobei die Weibchen ihre Eier gezielt auf der Blattunterseite ablegen. Da das Tier polyphag (vielseitig in der Nahrungswahl) ist, fressen die Raupen an verschiedenen heimischen Gehölzen wie der Rotbuche (Fagus sylvatica), der Stieleiche (Quercus robur) oder der Hänge-Birke (Betula pendula). Mit einer Körpermasse von etwa 0,06 Gramm gehört dieser Nachtfalter zu den größeren Erscheinungen in deinem Garten. Die Larven entwickeln sich über den Sommer an den Laubblättern, ohne dabei nennenswerte Schäden anzurichten. Die Überwinterung erfolgt als Puppe (Ruhestadium der Metamorphose) geschützt im Erdboden unter der Laubschicht. Du kannst diesen Falter aktiv fördern, indem du heimische Laubbäume pflanzt und auf das akkurate Umgraben unter Baumkronen verzichtest. Lass das Herbstlaub als natürlichen Schutzmantel auf den Beeten liegen, damit die Puppen ungestört den Winter überdauern können.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Dieser Nachtfalter ist völlig harmlos und ein gern gesehener, nützlicher Gartenbesucher. Er besitzt keinen Stachel und ist für Menschen oder Haustiere vollkommen unbedenklich. Da er nicht zu Massenvermehrungen neigt, besteht keine Gefahr für deine Gartenbäume.
Körper
Körpergröße
groß
Gewicht
0.0654191860083778 g
Ernährung & Verhalten
Nahrung
polyphagous
Temperatur
intermediate
Überwinterung
Puppe
Der Kamel-Zahnspinner gehört zur Familie der Zahnspinner (Notodontidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Er ist in Mitteleuropa weit verbreitet, was allein über 1.800 Beobachtungen in der Schweiz belegen. Die Art ist an ihrer charakteristischen Flügelform und dem namensgebenden Rückenschopf erkennbar. Als dämmerungs- und nachtaktives Tier besiedelt er bevorzugt laubholzreiche Gärten, Parks und Waldränder im gemäßigten Temperaturbereich.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 04.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.