Bild folgtKI-generierte IllustrationPuffinus griseus (Gmelin, 1789)
Auch bekannt als: Rußsturmtaucher
Der Dunkle Sturmtaucher (Puffinus griseus) zeichnet sich durch sein fast einheitlich rußbraunes Gefieder und die auffallend langen, spitzen Flügel aus. In Deinem Garten wirst Du diesen Gast vermutlich nie antreffen, es sei denn, Du wohnst direkt an der Küste, da er ein pelagischer (auf dem offenen Meer lebender) Vogel ist. Diese Tiere sind meisterhafte Segler, welche die Luftströmungen über den Wellen geschickt für ihre weltweiten Wanderungen nutzen. Ihre Nahrung suchen sie als geschickte Taucher im Wasser, wobei sie sich allgemein von kleinen Fischen und anderen Meeresorganismen ernähren. An Land wirken sie eher unbeholfen, weil ihre Beine für das Schwimmen weit hinten am Körper positioniert sind. Als Teil der marinen Lebensgemeinschaft nehmen sie eine wichtige Rolle im ökologischen Gefüge der Weltmeere ein. Solltest Du jemals ein entkräftetes Tier nach einem schweren Sturm am Strand finden, benötigt es sofortige fachkundige Hilfe einer Wildtierstation. Du kannst zum Schutz dieser Art beitragen, indem Du Plastikmüll vermeidest, der über die Flüsse in die Ozeane gelangen könnte.
Da keine spezifischen Datumsangaben in der Datenbasis vorhanden sind, entfällt eine detaillierte Auflistung der Phasen. Die Art folgt als Meeresvogel keinem klassischen Rhythmus des hiesigen Gartens, sondern ist primär auf dem offenen Ozean aktiv.
Das Tier ist für den Menschen vollkommen harmlos und steht unter allgemeinem Naturschutz. Im Falle eines Fundes sollte der Vogel aufgrund seiner spezialisierten Bedürfnisse niemals eigenständig gefüttert, sondern direkt in professionelle Hände einer Vogelstation übergeben werden.
Der Dunkle Sturmtaucher (Puffinus griseus) gehört zur Familie der Procellariidae (Röhrennasen). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz als heimisch verzeichnet, wobei er fast ausschließlich in maritimen (das Meer betreffenden) Lebensräumen anzutreffen ist. Als Langstreckenzieher legt er jährlich enorme Distanzen zwischen seinen Brutgebieten und den Nahrungsgründen zurück.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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