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Pulsatilla vulgaris var. oenipontana
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Auffällig sind bei der Innsbrucker Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris var. oenipontana) die großen, violetten Glockenblüten, die aus einem dichten, silbrig-weißen Haarkleid hervortreten. Diese Behaarung schützt die Pflanze vor frostigen Nächten im zeitigen Frühjahr. In deinem Garten ist sie ein wichtiger Bestandteil für das ökologische Gleichgewicht auf trockenen Standorten. Da sie eine AM-Mykorrhiza (Lebensgemeinschaft mit nützlichen Bodenpilzen) eingeht, stärkt sie die Vitalität deines Gartenbodens. Wenn du ihr einen sonnigen Platz auf kalkreichem Boden schenkst, wirst du jedes Jahr mit einer frühen Blüte belohnt.
Violetter Frühlingsbote: Ein robuster Pelzträger für trockene Sonnenplätze
Die Innsbrucker Küchenschelle leistet einen wertvollen Beitrag zur Bodengesundheit, indem sie eine AM-Mykorrhiza (eine Symbiose mit arbuskulären Mykorrhizapilzen) eingeht, welche die Nährstoffkreisläufe im Boden verbessert. Da spezifische Bestäubungsdaten für diese Varietät derzeit nicht vorliegen, ist sie ein interessantes Beobachtungsobjekt für deinen Garten. Als Frühblüher bietet sie potenziell eine wichtige erste Nahrungsquelle für Insekten, die zeitig im Jahr aktiv sind. Die markanten, fedrigen Samenstände bleiben lange stehen und bereichern die Struktur des Gartens. Mit der Ansiedlung dieser in Deutschland heimischen Art förderst du den Erhalt der regionalen Flora.
Die Pflanze ist nicht kindersicher und in allen Teilen giftig. Sie enthält Protoanemonin, einen Stoff, der bei Hautkontakt zu Reizungen führen kann und beim Verzehr gesundheitsschädlich ist. Trage beim Pflanzen oder Pflegen zur Sicherheit Handschuhe und achte darauf, dass weder Kinder noch Haustiere Teile der Pflanze verzehren.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Innsbrucker Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris var. oenipontana) ist eine Varietät aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Ihr natürliches Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland und Frankreich, wo sie bevorzugt auf Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) wächst. Charakteristisch ist der dichte, seidige Haarwuchs an Stängeln und Blättern, der als Schutzmechanismus dient. Sie wächst ausdauernd und bildet über die Jahre kräftige Horste (büschelartiger Wuchs) mit tiefreichenden Pfahlwurzeln.
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.