
Pusa hispida
Auch bekannt als: Arktische Ringelrobbe, Eismeer-Ringelrobbe, Ringelrobbe
An ihrer stromlinienförmigen Körperform als Meeressäuger (Säugetiere, die im Meer leben) erkennst du die Ringelrobbe (Pusa hispida) am besten in ihrem Element. Als Raubtier (Tier, das andere Tiere erbeutet) ist sie auf die Jagd im Wasser spezialisiert, wobei sie in Meeren, an Küsten und in Flussmündungen anzutreffen ist. Da sie ganzjährig aktiv ist, hält sie keinen Winterschlaf und geht auch in den kalten Monaten auf Nahrungssuche. In deinem Garten kannst du dieses Tier zwar nicht direkt beherbergen, aber du kannst den Schutz der Meere unterstützen, um ihren Lebensraum zu erhalten. Im Mai ist die Zeit der Jungtieraufzucht besonders wichtig, weshalb du an Küstenabschnitten besondere Rücksicht nehmen solltest. Als Fleischfresser übernimmt sie eine wichtige Rolle im Ökosystem (Lebensgemeinschaft von Tieren und Pflanzen), indem sie zur Regulierung der Bestände beiträgt. Du kannst sie bei Küstenspaziergängen mit etwas Glück bei der Jagd oder beim Ausruhen beobachten. Die Ringelrobbe bleibt dabei meist scheu und hält Distanz zum Menschen. Durch den Verzicht auf Abfälle und den Schutz der Gewässer hilfst du diesem faszinierenden Säugetier direkt.
Die Art ist nach dem BNatSchG (Bundesnaturschutzgesetz) streng geschützt. Bei einer Begegnung solltest du mindestens 100 Meter Abstand halten, da das Tier empfindlich auf Störungen reagiert. Eine Verwechslung mit anderen Robbenarten ist möglich.
Körper
Körperlänge
121.8575 cm
Gewicht
88070 g
Max. Lebensalter
46 Jahre
Fortpflanzung
Wurfgröße / Gelege
1, 1× pro Jahr
Tragezeit
251 Tage
Geschlechtsreife
~6 Jahre
Ernährung & Verhalten
Die Ringelrobbe (Pusa hispida) wird taxonomisch (nach der biologischen Einordnung) in die Familie der Hundsrobben (Phocidae) und die Ordnung der Raubtiere (Carnivora) eingeteilt. Als Meeressäuger ist sie in den nördlichen Gewässern verbreitet, wobei sie in der Region Deutschland vor allem an den Küsten vorkommt. Sie gehört zur Gruppe der Säugetiere, die ihr gesamtes Leben an das maritime (das Meer betreffende) Umfeld angepasst haben.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_455968024
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