Bild folgtKI-generierte IllustrationPusa hispida
Auch bekannt als: Arktische Ringelrobbe, Eismeer-Ringelrobbe, Ringelrobbe
Die Art Pusa hispida ist ein Vertreter der Hundsrobben (Phocidae), die Du an ihrem spindelförmigen (an den Enden verjüngten) Körper erkennst. In Deinem Garten wirst Du sie normalerweise nicht antreffen, da sie als marines (das Meer betreffendes) Säugetier fast ausschließlich im Wasser lebt. Falls Dein Grundstück jedoch direkt an der Nord- oder Ostseeküste liegt, könnte ein Tier gelegentlich zur Ruhe am Strand oder auf Felsen auftauchen. Ihre Ernährung besteht allgemein aus verschiedenen Wassertieren, die sie als geschickte Jägerin im Meer erbeutet. Diese Tiere nehmen eine wichtige Rolle im ökologischen Gleichgewicht der Meere ein, da sie als Räuber die Bestände ihrer Beutetiere regulieren. Gärtner können indirekt zum Schutz beitragen, indem sie auf ökologische Gartenpflege setzen und so den Eintrag von Schadstoffen in Richtung der Gewässer minimieren. Es ist wichtig zu verstehen, dass diese Robben sehr störungsanfällig sind und Ruheplätze an Land dringend benötigen. Solltest Du das Glück haben, ein Tier an der Küste zu sehen, halte bitte mindestens 100 Meter Abstand. Eine direkte Nützlichkeit für den Garten im Sinne der Schädlingsbekämpfung besteht nicht, da sie keine Landbewohner sind. Der Erhalt ihrer natürlichen Lebensräume ist für die biologische Vielfalt unserer Region von großer Bedeutung.
Diese Tierart ist nach dem Naturschutzrecht streng geschützt und darf keinesfalls gestört oder bedrängt werden. Da es sich um wehrhafte Wildtiere handelt, solltest Du bei einer Begegnung an der Küste unbedingt großen Abstand halten, um Verteidigungsreaktionen zu vermeiden.
Die Art Pusa hispida gehoert zur Gattung Pusa innerhalb der Familie der Hundsrobben (Phocidae). Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich vor allem über arktische Regionen, wobei sie in Europa auch in der Ostsee vorkommt. Als hochgradig an das Wasser angepasstes Säugetier verbringt sie den Großteil ihres Lebens im Meer und nutzt feste Oberflächen lediglich als Ruhe- und Wurfplätze.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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