Bild folgtKI-generierte IllustrationPusa hispida botnica
Du erkennst die Ostsee-Ringelrobbe (Pusa hispida botnica) an ihrer kompakten, runden Körperform und den namensgebenden hellen Ringen auf ihrem dunklen Rücken. Als Raubtier (ein Fleischfresser) ist dieser Meeressäuger hervorragend an ein Leben im Wasser sowie an Küsten und in Flussmündungen angepasst. Da sie ganzjährig aktiv ist und keinen Winterschlaf (eine tiefe Ruhephase während der kalten Jahreszeit) hält, kannst du sie das gesamte Jahr über in ihrem natürlichen Umfeld beobachten. In ihrem Ökosystem nimmt sie eine wichtige Rolle ein und reguliert dort die Bestände ihrer Nahrungsgrundlagen. Die Art ist durch die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (ein europäisches Schutzsystem für bedrohte Tier- und Pflanzenarten) in den Anhängen II und V streng geschützt. Als Gartenbesitzer in Küstennähe kannst du ihren Schutz unterstützen, indem du Uferbereiche unberührt lässt und Störungen vermeidest. Eine respektvolle Beobachtung aus der Ferne sorgt dafür, dass die scheuen Tiere nicht in Stress geraten. So trägst du aktiv zum Erhalt dieser besonderen Säugetiere bei.
Diese Art ist nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) streng geschützt und sollte niemals bedrängt werden. Bei einer Begegnung an der Küste ist ein großer Sicherheitsabstand einzuhalten, da das Tier gegenüber Menschen sehr scheu reagiert. Eine Verwechslung mit dem gemeinen Seehund ist möglich.
Die Ostsee-Ringelrobbe gehört zur Ordnung der Raubtiere (Carnivora) und wird innerhalb der Familie der Hundsrobben (Phocidae) zur Gattung Pusa gezählt. In der Region Deutschland, Österreich und Schweiz ist sie vor allem an den nördlichen Küstenabschnitten der Ostsee anzutreffen. Mit einer Körperlänge von meist unter 150 Zentimetern ist sie eine der kleineren Robbenarten. Sie unterscheidet sich von verwandten Arten primär durch das namensgebende Ringmuster im Fell und ihre gedrungene Statur.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF — Taxonomic data, 4,393 occurrences
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →