Bild folgtKI-generierte IllustrationQuercus macranthera
Auch bekannt als: Persische Eiche
An ihren auffaellig grossen, auf der Blattunterseite weich behaarten Blaettern laesst sich die Kaukasus-Eiche (Quercus macranthera) sofort erkennen. Sie zeichnet sich durch eine hohe Widerstandskraft gegenueber sommerlicher Hitze und Trockenheit aus. Als langlebiger Laubbaum bildet sie ueber Jahrzehnte hinweg eine schuetzende Krone und wichtige Lebensraumstrukturen aus. Mit ihrer Pflanzung schaffst du ein natuerliches Erbe, das auch kommenden Generationen Schatten und Bestaendigkeit bietet. Du solltest diesem stattlichen Baum jedoch genuegend Raum zur Entfaltung geben.
Hitzefester Klimabaum: Die Kaukasus-Eiche als robustes Erbe fuer deinen Garten.
Die Kaukasus-Eiche fungiert in der Gartenökologie als bedeutender Strukturgeber. Als in Oesterreich heimische Baumart ist sie perfekt an die regionalen Klimabedingungen angepasst und bietet Tieren ueber das ganze Jahr hinweg Schutz. In den Ritzen ihrer groben Borke finden zahlreiche Kleinstlebewesen wertvolle Überwinterungsplaetze. Da es sich um ein langlebiges Gehoelz handelt, nimmt der oekologische Wert mit jedem Standjahr zu. Voegel nutzen die dichte Verzweigung der Krone bevorzugt als sicheren Rueckzugsort und fuer den Nestbau.
Die Kaukasus-Eiche wird als nicht kindersicher eingestuft. Grund dafuer sind die in den Blaettern und insbesondere in den Fruechten (Eicheln) enthaltenen Gerbstoffe (Tannine), die bei Verzehr zu Magen-Darm-Beschwerden fuehren koennen. Es besteht keine direkte Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Baumarten, dennoch sollten Kleinkinder beim Umgang mit den Eicheln beaufsichtigt werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
9.37 m
Waehle einen vollsonnigen bis leicht halbschattigen Standort, damit die Krone gleichmaessig wachsen kann.
Der Boden sollte gut durchlaessig sein, da die Kaukasus-Eiche empfindlich auf Staunaesse (Wasserstau im Wurzelbereich) reagiert.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Fruehjahr von Maerz bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November, solange der Boden frostfrei ist.
In den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung ist eine regelmaessige Wassergabe bei anhaltender Trockenheit wichtig.
Ein regelmaessiger Rueckschnitt ist nicht erforderlich; lediglich abgestorbene Aeste sollten im Spatwinter entfernt werden.
Da die Art als nicht kindersicher eingestuft wird, empfiehlt sich ein Standort abseits von Kleinkinderspielbereichen.
Achte beim Pflanzen auf ausreichend Abstand zu Gebaeuden, da der Baum im Alter eine beachtliche Breite erreicht.
Gute Partnerin: Die Flaumeiche (Quercus pubescens) – beide Arten sind an warme, eher trockene Standorte angepasst und ergaenzen sich oekologisch hervorragend in einer lockeren Waldrand-Gestaltung.
Die Kaukasus-Eiche (Quercus macranthera) ist ein Vertreter der Familie der Buchengewaechse (Fagaceae) innerhalb der Ordnung der Buchenartigen (Fagales). Ihr natuerliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom Kaukasus bis in Teile Oesterreichs, wo sie vor allem in montanen Lagen (bergigen Hoehenstufen) vorkommt. Morphologisch besticht sie durch ihre graubraune, tief gefurchte Borke und die charakteristischen, filzig behaarten Jungtriebe. Die Blaetter sind mit bis zu 15 Zentimetern Laenge recht gross und weisen eine markante, wellig gelappte Form auf.
3 Videos zu Persische Eiche



•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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