Bild folgtKI-generierte IllustrationRana italica
Auch bekannt als: Italienischer Frosch, Italienischer Wasserfrosch
Der Italienische Springfrosch (Rana italica) ist ein Vertreter der Echten Frösche, der als Amphibium (Lurch) charakteristische aquatische (im Wasser befindliche) Lebensräume besiedelt. In Deinem Garten kannst Du diese Tiere fördern, indem Du einen naturnahen Gartenteich anlegst. Da diese Tiergruppe für ihre Fortpflanzung zwingend auf Gewässer angewiesen ist, sind solche Wasserstellen für das Überleben essenziell. Achte bei der Gestaltung auf flache Uferbereiche, damit die Tiere das Wasser barrierefrei verlassen können. In der direkten Umgebung des Wassers dienen Stein- oder Totholzhaufen als wichtige Versteckmöglichkeiten für die Tagesstunden. Da keine spezifischen Pflanzenbeziehungen vorliegen, ernähren sich diese Tiere allgemein von verschiedenen wirbellosen Lebewesen. Ein Verzicht auf chemische Mittel schützt ihre empfindliche, wasserdurchlässige Haut vor Schadstoffen. Als wechselwarme Organismen (Tiere, deren Körpertemperatur sich der Umgebung anpasst) benötigen sie zudem frostfreie Winterquartiere. Die Tiere sind wertvolle Nützlinge und tragen zur biologischen Vielfalt bei. Ihr Schutz ist gesetzlich verankert, da viele Vertreter dieser Gruppe unter die FFH-Richtlinie (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) fallen.
Diese Amphibien sind nach geltendem Recht streng geschützt und dürfen weder gefangen noch aus ihrem Lebensraum entnommen werden. Eine eigenmächtige Umsiedlung ist untersagt, da sie den Fortbestand der lokalen Bestände gefährden könnte. Für Menschen und Haustiere sind sie vollkommen harmlos.
Die taxonomische Einordnung erfolgt in die Familie der Echten Frösche (Ranidae) innerhalb der Gattung Rana. Als Amphibium (Amphibien) zeigt diese Art eine aquatische (wassergebundene) Lebensweise, besonders während der Reproduktionsphase. Das Verbreitungsgebiet umfasst Regionen wie Deutschland, Österreich und die Schweiz. Ihr Vorkommen ist eng an die Verfügbarkeit sauberer Gewässerstrukturen gebunden, die spezifische Ansprüche an die Wasserqualität stellen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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