Bild folgtKI-generierte IllustrationRana pyrenaica
Auch bekannt als: Pyrenäenfrosch
Der Pyrenäenfrosch (Rana pyrenaica) ist eine spezialisierte Amphibie (Tier, das sowohl im Wasser als auch an Land lebt) aus der Familie der Echten Frösche, die bevorzugt kühle und sauerstoffreiche Fließgewässer bewohnt. In Deinem Garten findet dieser Wasserbewohner vor allem dann einen Platz, wenn Du einen naturnahen Gartenteich ohne Fischbesatz anbietest. Da keine Beziehungsdaten zu Pflanzen vorliegen, ist festzuhalten, dass sich diese Tiergruppe allgemein räuberisch von kleinen wirbellosen Tieren wie Insekten oder Schnecken ernährt. Die Larven, auch Kaulquappen genannt, nutzen das Wasser für ihre Entwicklung und weiden dort organische Beläge ab. Du kannst den Tieren helfen, indem Du auf Pestizide (chemische Pflanzenschutzmittel) verzichtest und Verstecke aus Totholz oder Steinhaufen in Gewässernähe schaffst. Da sie als Hautatmer (Tiere, die Sauerstoff auch über die Haut aufnehmen) sehr empfindlich sind, ist eine hohe Wasserqualität ohne Düngereintrag lebensnotwendig. Ein durchlässiger Zaun ermöglicht es den Tieren, ihre Wanderungen zwischen verschiedenen Lebensräumen sicher durchzuführen. Achte im Februar darauf, dass die Tiere meist noch in der Winterstarre (Zustand reduzierter Aktivität bei Kälte) ruhen und nicht gestört werden sollten. Als nützliche Insektenfresser tragen sie wesentlich zu einem gesunden ökologischen Gleichgewicht in Deiner grünen Oase bei.
Dieses Tier steht unter strengem Naturschutz und darf nicht gefangen oder aus seinem Lebensraum entfernt werden. Eine Umsiedlung ist gesetzlich verboten, um die lokale Population (den natürlichen Bestand vor Ort) nicht zu gefährden oder Krankheiten zu verbreiten.
Der Pyrenäenfrosch (Rana pyrenaica) gehört taxonomisch zur Gattung der Echten Frösche (Rana) innerhalb der Ordnung der Froschlurche. Er ist als aquatische (im Wasser lebende) Art eng an Gebirgsbäche und fließende Gewässersysteme gebunden. Seine Lebensweise ist durch eine Metamorphose (Umwandlung vom Wassertier zum Landtier) gekennzeichnet. In der Biologie gilt er als wichtiger Indikator für die Reinheit von Gewässern.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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