Bild folgtKI-generierte IllustrationRanunculus carinthiacus
Auch bekannt als: Kärntner Berg-Hahnenfuß
Mit ihren glänzenden, tiefgelben Blütenblättern und den charakteristisch geteilten Grundblättern fällt der Kärntner Hahnenfuß (Ranunculus carinthiacus) sofort auf. Da er auf der Roten Liste als stark gefährdet (Stufe 2) geführt wird, leistest du mit seiner Ansiedlung einen wertvollen Beitrag zum Erhalt einer seltenen heimischen Pflanze. Auch wenn keine spezifischen Bestäubungsdaten für diese Art vorliegen, bereichert er die Vielfalt in deinem Garten ungemein. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist er ein echtes botanisches Juwel für naturnahe Wiesen. Trau dich ruhig an diese Besonderheit heran, wenn dein Garten einen passenden Platz bietet.
Stark gefährdete Alpen-Schönheit: Hol dir die seltene Rote-Liste-Art in den Garten.
Da der Kärntner Hahnenfuß (Ranunculus carinthiacus) auf der Roten Liste mit der Stufe 2 als stark gefährdet eingestuft ist, hat er eine enorme Bedeutung für die regionale Biodiversität (Vielfalt des Lebens). Zwar liegen aktuell keine spezifischen Beziehungsdaten zu einzelnen Insekten vor, doch als heimische Wildpflanze ist er ein unverzichtbarer Baustein im ökologischen Gefüge. Er bietet durch seine Blütezeit von April bis Juni eine verlässliche Ressource in naturnahen Gärten. Mit seiner Ansiedlung unterstützt du direkt den Erhalt einer Art, die in der freien Landschaft aufgrund von Überdüngung immer seltener wird.
Achtung: Der Kärntner Hahnenfuß (Ranunculus carinthiacus) ist wie fast alle Hahnenfußgewächse giftig und wird daher als nicht kindersicher eingestuft. Er enthält Protoanemonin, das bei Hautkontakt Reizungen hervorrufen kann. Trage bei Gartenarbeiten vorsichtshalber Handschuhe und achte darauf, dass Haustiere die Pflanze nicht verzehren.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Apr – Jun
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.09 m
Der Kärntner Hahnenfuß benötigt einen vollsonnigen Platz in deinem Garten. Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein, darf aber keinesfalls zu nährstoffreich sein, da er ein Schwachzehrer (Pflanze mit sehr geringem Nährstoffbedarf) ist.
Standort: Wähle einen lichtreichen Platz, der nicht austrocknet.
Boden: Ideal ist ein magerer Boden ohne Kompostzugabe.
Pflanzzeit: Setze ihn am besten zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden offen ist.
Pflege: Da er magere Verhältnisse liebt, solltest du auf Dünger komplett verzichten.
Vermehrung: Die Pflanze versamt sich an zusagenden Stellen von selbst.
Kombination: Eine wunderbare Partnerin ist die Wiesen-Glockenblume (Campanula patula). Beide Arten teilen sich ähnliche Standortansprüche auf Magerwiesen und ergänzen sich hervorragend in ihrem Wuchsverhalten.
Der Kärntner Hahnenfuß (Ranunculus carinthiacus) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und ist in den Gebirgsregionen Mitteleuropas beheimatet. Er besiedelt dort vorzugsweise Standorte, die dem Gartenbesitzer als Magerwiesen (nährstoffarme Grasflächen) bekannt sind. Die mehrjährige Pflanze erreicht moderate Wuchshöhen und zeichnet sich durch handförmig geteilte Laubblätter aus. Als Indigen (einheimische Art) ist er perfekt an das hiesige Klima angepasst und stellt ein wichtiges Element der alpinen und subalpinen Flora dar.
3 Videos zu Kärntner Hahnenfuß



•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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