Bild folgtKI-generierte IllustrationRanunculus lateriflorus
Auch bekannt als: Ranunculus lateriflorus
An den winzigen, blassgelben Blüten, die fast unauffällig direkt in den Blattachseln sitzen, lässt sich der Seitenblütige Hahnenfuß (Ranunculus lateriflorus) sofort erkennen. Diese zierliche Pflanze ist ein hochspezialisierter Bewohner von Schlammflächen und periodisch nassen Senken. Auch wenn spezifische Bestäubungsdaten für diese seltene Art kaum dokumentiert sind, trägt sie als Teil der heimischen Flora entscheidend zur Stabilität deines Garten-Ökosystems bei. Wenn du eine feuchte Stelle am Teichrand hast, kannst du mit ihr ein echtes Stück botanische Kostbarkeit erhalten und die Artenvielfalt aktiv fördern.
Botanische Rarität für den Teichrand: Bereichere Österreichs Artenvielfalt.
Der Seitenblütige Hahnenfuß (Ranunculus lateriflorus) ist als heimische Art in Österreich ein wichtiger Bestandteil spezialisierter Pflanzengesellschaften auf Schlammböden. Er besetzt ökologische Nischen (spezielle Lebensräume), die für viele andere Pflanzen aufgrund der Nässe ungeeignet sind. Da für diese seltene Art keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, liegt sein Hauptwert im Erhalt der regionalen botanischen Vielfalt. Die Samenreife im Spätsommer bietet eine potenzielle Nahrungsgrundlage für kleine Vögel der Uferzone. Durch die Ansiedlung solcher Spezialisten förderst du die strukturelle Diversität (Vielfalt der Lebensräume) in deinem Naturgarten. Er dient zudem als Anzeiger für eine hohe ökologische Qualität feuchter Standorte.
Der Seitenblütige Hahnenfuß (Ranunculus lateriflorus) ist nicht kindersicher und gilt als giftig. Wie alle Hahnenfußgewächse enthält er Protoanemonin (einen brennenden Stoff, der Haut und Schleimhäute reizt), was bei Kontakt zu Rötungen führen kann. Trage bei Pflegearbeiten vorsichtshalber Handschuhe und stelle sicher, dass keine Pflanzenteile verzehrt werden.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Wähle für den Seitenblütigen Hahnenfuß (Ranunculus lateriflorus) einen vollsonnigen Standort, damit er seine volle Kraft entfalten kann.
Der Boden sollte dauerhaft feucht bis nass sein, idealerweise direkt in der Uferzone deines Gartenteiches.
Er bevorzugt eine lehmige Bodenbeschaffenheit, die nährstoffreich ist und das Wasser gut speichert.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr von März bis Mai, sobald der Boden offen und frostfrei ist.
Da die Pflanze einjährig ist, solltest du den Boden im Herbst nicht abdecken, damit die Samen im Folgejahr keimen können.
Sorge dafür, dass der Wuchsplatz nicht von dichten Gräsern überwachsen wird, da er offene Bodenstellen zum Keimen benötigt.
Eine Vermehrung erfolgt am einfachsten durch die natürliche Selbstaussaat der reifen Samen vor Ort.
Im Winter ist keine besondere Pflege nötig, da die Art als Samen im feuchten Schlamm überwintert.
Achte darauf, bei der Pflege Handschuhe zu tragen, da der Pflanzensaft die Haut reizen kann.
Gute Partnerin: Die Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica) - beide Arten sind in unserer Region heimisch und ergänzen sich hervorragend an feuchten Standorten.
Der Seitenblütige Hahnenfuß (Ranunculus lateriflorus) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) innerhalb der Ordnung der Hahnenfußartigen (Ranunculales). Er ist in Österreich beheimatet und besiedelt dort bevorzugt Pionierstandorte (frisch entstandene, vegetationsarme Flächen) wie temporäre Gewässer oder Schlammfluren. Morphologisch (gestaltlich) zeichnet er sich durch einen niederliegenden bis aufrechten Wuchs und lanzettliche (speerförmige) Blätter aus. Als Therophyt (einjährige Pflanze, die den Winter als Samen überdauert) ist er perfekt an wechselnde Wasserstände angepasst.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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