Bild folgtKI-generierte IllustrationRanunculus muricatus
Auch bekannt als: Ranunculus muricatus
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An den markanten, stacheligen Sammelnussfrüchten lässt sich der Stachelfrüchtige Hahnenfuß (Ranunculus muricatus) sofort erkennen. Diese Besonderheit macht ihn zu einem interessanten Bewohner für deine feuchten Gartenecken oder Teichränder. Da für diese spezielle Art keine konkreten Bestäubungsdaten in der Datenbank vorliegen, bleibt seine Rolle als Nektarspender ein Geheimnis, das du in deinem eigenen Garten beobachten kannst. Du schaffst damit einen wertvollen Lebensraum für die Flora unserer Region.
Markante Stachelfrüchte für feuchte Ecken: Ein seltener Österreicher für Kenner.
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Der Stachelfrüchtige Hahnenfuß dient in Österreich als wertvoller Baustein für die lokale Biodiversität an feuchten Standorten. Da in der Datenbank keine spezifischen Beziehungsdaten zu Insektenarten hinterlegt sind, konzentriert sich sein ökologischer Nutzen auf die Bereitstellung von Lebensraum in oft artenarmen Feuchtbiotopen. Seine Anwesenheit stützt die genetische Vielfalt regionaler Wildpflanzenpopulationen. Die Samenreife im Hochsommer bietet zudem eine potenzielle Nahrungsgrundlage für bodenbewohnende Organismen. Durch die Ansiedlung dieser Art leistest du einen Beitrag zum Erhalt einer Pflanze, die in der modernen Kulturlandschaft immer seltener passende Rückzugsorte findet.
Bitte beachte, dass der Stachelfrüchtige Hahnenfuß nicht kindersicher ist. Wie fast alle Vertreter der Hahnenfußgewächse enthält er Pflanzensäfte, die bei Hautkontakt Reizungen verursachen können und bei Verzehr giftig wirken. In Gärten mit kleinen Kindern oder Haustieren sollte die Pflanze daher an einem unzugänglichen Ort, etwa im hinteren Bereich eines Teichufers, platziert werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mär – Jun
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.17 m
Suche für den Stachelfrüchtigen Hahnenfuß einen sonnigen bis halbschattigen Standort in deinem Garten.
Der Boden sollte idealerweise dauerhaft feucht und reich an Nährstoffen sein.
Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November, solange kein Bodenfrost herrscht.
Achte darauf, dass der Untergrund niemals ganz austrocknet, da die Pflanze an feuchte Milieus angepasst ist.
Eine zusätzliche Düngung ist in normaler Gartenerde meist nicht erforderlich.
Du musst die Pflanze nicht zurückschneiden; lass sie im Sommer ruhig stehen, damit die markanten Früchte ausreifen können.
Die Vermehrung erfolgt am einfachsten durch Selbstaussaat an Ort und Stelle.
Da die Art in Österreich heimisch ist, ist sie perfekt an das dortige Klima angepasst und benötigt keinen Winterschutz.
Gute Partnerin: Die Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi) – beide Arten teilen die Vorliebe für wechselfeuchte Standorte und ergänzen sich optisch hervorragend in einem naturnahen Sumpfbeet.
Der Stachelfrüchtige Hahnenfuß (Ranunculus muricatus) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) innerhalb der Ordnung der Hahnenfußartigen (Ranunculales). Sein natürliches Verbreitungsgebiet in der Region liegt in Österreich, wo er bevorzugt auf wechselfeuchten, nährstoffreichen Böden und an Grabenrändern gedeiht. Morphologisch besticht die Pflanze durch ihre dottergelben Blüten und die namensgebenden Früchte, die mit kleinen Höckern oder Stacheln bewehrt sind. Die Blätter sind meist breit-herzförmig und dreilappig eingeschnitten. Er wächst überwiegend einjährig oder überwinternd grün und erreicht Wuchshöhen von bis zu 50 Zentimetern.
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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