Bild folgtKI-generierte IllustrationRanunculus muricatus
Auch bekannt als: Ranunculus muricatus
1
Arten
interagieren
2
Interaktionen
dokumentiert
Typisch fuer den Stachelfruechtigen Hahnenfuss (Ranunculus muricatus) sind seine namensgebenden, stachelig bewehrten Fruechte und die glaenzend gelben Blueten. Mit einer Wuchshoehe von genau 0,17 m gehoert er zu den eher zierlichen, krautigen (nicht verholzenden) Fruehjahrsbluehern in deinem Garten. Er ist eine wertvolle Bereicherung fuer die Biodiversitaet, da er bereits ab Maerz seine Blueten oeffnet. Die relativ schweren Samen werden ueber kurze Distanzen oder durch Tiere verbreitet, was die natuerliche Dynamik in deinem Garten foerdert. Wenn du eine Vorliebe fuer spezialisierte heimische Arten hast, ist dieser Hahnenfuss genau das Richtige fuer dich.
Der stachelige Fruehaufsteher: Einzigartige Fruechte und goldgelber Glanz.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
network_loading_state
Mit seiner Bluetezeit von Maerz bis Juni bietet der Stachelfruechtige Hahnenfuss ein wichtiges Nahrungsangebot im zeitigen Fruehjahr. In dieser Phase sind verlaessliche Nektarquellen fuer die heimische Insektenwelt entscheidend. Die Ausbreitung erfolgt ueber schwere Samen mit einem Gewicht von 11,58 mg. Diese Form der Kurzdistanz-Ausbreitung wird oft durch Tiere unterstuetzt, welche die stacheligen Fruechte transportieren. Da er als heimische Art tief in das oekologische Gefuege eingebunden ist, staerkt er die Widerstandsfaehigkeit deines Gartens. Auch wenn keine spezifischen Bestaeuberdaten vorliegen, ist seine Rolle als frueher Blueher unumstritten.
Der Stachelfruechtige Hahnenfuss ist in allen Pflanzenteilen giftig und daher nicht kindersicher. Er enthaelt den Wirkstoff Protoanemonin, der bei Kontakt Hautreizungen hervorrufen und bei Einnahme zu Vergiftungen fuehren kann. Trage bei der Gartenarbeit am besten Handschuhe. Im Falle einer Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mär – Jun
Nektarwert
1
Pollenwert
1
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.173 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Waehle einen Platz, der ausreichend Licht erhaelt, damit sich die gelben Blueten gut entwickeln koennen.
Boden: Der Untergrund sollte feucht und eher naehrstoffreich sein, um den natuerlichen Lebensraum nachzuahmen.
Pflanzzeit Fruehling: Setze junge Pflanzen zwischen Maerz und Mai direkt in das Gartenbeet.
Pflanzzeit Herbst: Eine Pflanzung ist auch von September bis November moeglich, solange der Boden offen ist.
Bewaesserung: Achte besonders in den Monaten Maerz bis Juni auf eine gleichmaessige Feuchtigkeit.
Vermehrung: Die Pflanze sorgt durch ihre 11,58 mg schweren Diasporen (Ausbreitungseinheiten) selbst fuer Nachwuchs, oft unter Mithilfe von Tieren.
Pflege: Ein Rueckschnitt ist nicht erforderlich; lass die markanten Fruechte ausreifen, um die Selbstaussaat zu ermoeglichen.
Pflanzpartner: Das Wiesenschaumkraut (Cardamine pratensis) ist eine ideale Begleiterin, da es aehnliche Standortanspruche an die Feuchtigkeit stellt.
Der Stachelfruechtige Hahnenfuss gehoert zur Familie der Hahnenfussgewaechse (Ranunculaceae) und zur Ordnung der Hahnenfussartigen (Ranunculales). Er ist in der Region vor allem an Standorten zu finden, die zeitweise feucht sind. Morphologisch (gestaltlich) zeichnet er sich durch seine breitblaettrigen Laubblaetter und die charakteristischen, mit kleinen Stacheln besetzten Nuesschen aus. Als einjaehrige bis ausdauernde krautige Pflanze verholzt er nicht und zieht sich nach der Samenreife meist zurueck. Seine Wuchshoehe von 0,17 m bleibt ueber die gesamte Vegetationsperiode konstant.
3 Videos zu Ranunculus muricatus
•EuPPollNet (CC BY 4.0) – Hervías-Parejo et al. 2023, Zenodo doi:10.5281/zenodo.7985884
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →