Bild folgtKI-generierte IllustrationRanunculus peltatus
Auch bekannt als: Schild-Wasserhahnenfuss
An seinen zwei völlig verschiedenen Blattformen lässt sich der Schild-Wasser-Hahnenfuß (Ranunculus peltatus) sofort erkennen: Er trägt nierenförmige Schwimmblätter an der Oberfläche und haarfeine, zerteilte Blätter unter Wasser. Als indigene (einheimische) Art ist dieser Wasserbewohner ein Gewinn für jeden Gartenteich in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er bringt Struktur in deine Wasserflächen und sorgt für ein natürliches Gleichgewicht im Ökosystem. Seine weißen Blüten mit gelbem Grund erscheinen zuverlässig von Mai bis August. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die deinen Teich ökologisch aufwertet, machst du mit ihm alles richtig.
Weißes Blütenmeer auf dem Wasser: Ein heimischer Verwandlungskünstler.
Als indigene Art trägt der Schild-Wasser-Hahnenfuß (Ranunculus peltatus) zur Stabilität der heimischen Gewässerökologie bei. Er produziert unter Wasser wertvollen Sauerstoff und bietet durch sein dichtes Geflecht Lebensraum für zahlreiche aquatische Lebewesen. Da die Pflanze als Archäophyt gilt, ist sie bestens an die klimatischen Bedingungen angepasst. In der Roten Liste wird sie als ungefährdet geführt, was sie zu einer sicheren Wahl für den Naturgarten macht. Da keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, liegt sein ökologischer Wert vorrangig in der Strukturgebung und Sauerstoffversorgung des Teichs.
Der Schild-Wasser-Hahnenfuß (Ranunculus peltatus) ist nicht kindersicher. Die Pflanze enthält, wie für Hahnenfußgewächse üblich, reizende Inhaltsstoffe, die bei Berührung oder Verzehr zu Problemen führen können. Trage bei Arbeiten im Teich am besten Handschuhe und achte darauf, dass kleine Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.6 m
Wähle für die Pflanze einen Standort im Halbschatten aus, damit das Wasser kühl bleibt.
Der Boden am Gewässergrund sollte mäßig nährstoffreich sein, da die Art ein Mittelzehrer (Pflanze mit mäßigem Nährstoffbedarf) ist.
Sorge dafür, dass die Pflanze stets in feuchtem Boden oder direkt im Flachwasser steht.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November.
Nutze Pflanzkörbe, um die Ausbreitung im Gartenteich bei Bedarf kontrollieren zu können.
Die Vermehrung ist unkompliziert durch das Teilen der beblätterten Triebe im Frühjahr möglich.
Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich, du kannst jedoch abgestorbene Teile im Spätherbst entfernen.
Da die Art winterhart ist, überdauert sie die kalte Jahreszeit problemlos im eisfreien Tiefenwasser.
Gute Partnerin: Die Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris) – beide sind heimisch, mögen nasse Füße und ergänzen sich hervorragend in der Gestaltung von Uferzonen.
Der Schild-Wasser-Hahnenfuß (Ranunculus peltatus) gehört zur Gattung der Hahnenfüße (Ranunculus) und ist in Mitteleuropa weit verbreitet. Er besiedelt bevorzugt stehende oder langsam fließende, mäßig nährstoffreiche Gewässer. Eine morphologische Besonderheit ist die Heterophyllie (Verschiedenblättrigkeit), wodurch die Pflanze ihre Blattform optimal an die Wassertiefe anpasst. Als Archäophyt (alteingebürgerte Pflanze) ist er ein fester Bestandteil der heimischen Flora. Seine fünfzähligen weißen Blüten ragen während der Sommermonate deutlich über die Wasseroberfläche hinaus.
3 Videos zu Schild-Wasser-Hahnenfuß



•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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